Hl.‌ ‌Starez‌ ‌Siluan‌ ‌vom‌ ‌Athos‌ ‌

30. Juni 2021

Hl Siluan vom Berg Athos

Hl. Starez Siluan vom Berg Athos

Der Hl. Siluan wurde im Jahre 1866 in der Provinz Tambow als Sohn armer Bauern mit dem Namen Simeon Iwanowitsch Antonow geboren.

In der Kindheit las er mit großer Begeisterung die Lebensgeschichte großer heiliger Asketen. Diese entflammten sein Herz und ließen in ihm den Wunsch reifen, Mönch zu werden.

Doch in seiner Jugend vergas er die heilige Sehnsucht der Kindheit und führte ein ausschweifendes Leben.

Die Allheilige Gottesmutter rief ihn sanft auf den Weg der Reue und Umkehr. So verließ er nach dem Abschluss seines Militärdienstes im Jahr 1892 seine Heimat und ging auf den Heiligen Berg Athos. Er wurde Novize im russischen Kloster des Hl. Panteleimon.

Mit Beginn seines monastischen Lebens widmete sich der heilige Siluan dem unablässigen Jesusgebet und dem asketischen Kampf mit den Gedanken. Im Jahre 1896 wurde er zum Mönch geschoren und erhielt das kleine Schima. Er empfing vom Herrn selbst die Antwort auf seine Bitte um Hilfe im Ringen mit Hochmut und anderen dämonischen Versuchungen. Der Herr sagte zu ihm: „Halte Deinen Geist in der Hölle und verzweifle nicht.“ So zeigte ihm Gott, dass jede asketische Anstrengung die Demut Christi zum Ziel haben muss, Der gesagt hat: „Lernt von Mir, denn Ich bin sanft und demütig von Herzen (Mt 11,29). Diese Demut ist der königliche Weg zum reinen Gebet und zur Leidenschaftslosigkeit.

Ikone des Hl Siluan

Ikone des Hl. Starez Siluan vom Berg Athos

Christus erfüllte das Herz des heiligen Siluan mit göttlicher Gnade, die ihm Frieden und eine grenzenlose Liebe zu allen Menschen schenkte. Er betete mit Tränen ohne Unterlass für die ganze Welt, für Lebende und Verstorbene. „Für die Menschen beten, heißt sein eigenes Blut vergießen.“, sagte er.

Nachdem er im Jahre 1911 das große Schima empfangen hatte, zog er sich in das alte Rossikon zurück. Doch bereits eineinhalb Jahre später wurde er zum Ökonom im Hauptkloster ernannt und kehrte dorthin zurück. Trotz aller Belastungen ließ er nicht nach in der Askese und im Gebet.

Der heilige Siluan entschlief in Frieden am 24. 09. 1938.

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