Der Herr brachte uns Seine Liebe

11. Januar 2022

Der Herr brachte uns Seine Liebe

Ich gratuliere allen zur Geburt des Christkindes, das in diese Welt kam, um den Menschen zu retten. Ich beglückwünsche alle, die Gott suchen, die mit Gott leben wollen, die in dieser Welt Jesus nachfolgen und alle Hindernisse überwinden, die auf dem Wege sind. Sie besiegen ihre eigene Natur, verkünden kühn Gottes Heiligkeit und Seine Schönheit in einer Welt, die nach den Gesetzen der Sünde lebt. Wir wollen, dass jeder Mensch an der himmlischen Freude teil hat, dass alle Trauer und Kummer verschwinden, die sich in der menschlichen Seele angehäuft haben. Wir wollen, dass Christi Friede in uns alle Gegensätze und Unordnung besiegt. Wir wollen, dass die Liebe des Christkindes unsere Herzen erwärmt, dass wir Seine Liebe miteinander teilen und die Schwächen des Nächsten im Kampf für das ewige Leben tragen. Wir wollen, dass die Freude dieses großen Tages in die Häuser eintritt, wo man auf Christus wartet und versucht, das Leben nach den Gesetzen Seiner Liebe zu gestalten. Der Herr brachte uns Seine Liebe und damit leben wir heute.

In der Kirche finden wir die Quelle des Lebens, woraus wir die Kräfte schöpfen, gegen den Tod und die Sünde für innere Freiheit und Vertrauen an unseren Erlöser zu kämpfen. Das göttliche Kind versammelt um sich herum die Menschen, die möglicherweise den Sinn ihres Lebens verloren haben und ihre Kräfte im sinnlosen Wandeln auf den breiten Wegen dieser Welt verschwenden. Wir alle wollen diese himmlische Freude erleben, die in unsere Welt herabgestiegen ist. Das Christkind wurde zum Anfang eines neuen Lebens, einer neuen Welt für jeden von uns. Diese Welt muss den alten Menschen in uns besiegen und uns befähigen, gemäß der Liebe zu leben und das ganze Leben in Seine heiligen Hände zu geben.

Uns steht ein Jahr des Kampfes, der Verluste bevor, wir werden fallen, was natürlich ist in dieser sündhaften Welt. Wir wollen aber, dass die Freude der heutigen Feier, die Weihnachtsfreude uns jene Kräfte und Kühnheit einflößen, um Christus nachzufolgen und nicht unserer Vernunft, nicht den Gesetzen dieser Welt, wo alles dem Konsum untergeordnet wird.

Gott ist in diese Welt gekommen, um Sich ganz den Menschen zu schenken. Deshalb soll jeder Christ, der Gott gefunden hat und Ihm in seinem Leben folgt, das Wichtigste lernen – mit und in Christus zu leben und nie vergessen, dass das Leben ohne Gott unmöglich ist. Ohne seinen Schöpfer, ohne Erlöser verwandelt sich der Mensch in einen Affe, er zieht Schweinefutter seinen Erstgeburtsrechten vor und versucht damit seine unsterbliche Seele zu sättigen.

Ich wünsche sehr, dass jeder von uns in diesem Jahr so oft wie möglich an Christi Leib und Blut teil hat und im Mysterium der göttlichen Liebe und der heiligen Eucharistie ins neue Leben eintritt, wo es keinen Tod, keine Unordnung, keine Hässlichkeit gibt.

Frohe Weihnachten!

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