Die Liebe Christi ist unser aller Rettung!

4. Juli 2021

Prozession am Sonntag nach Ostern

Liebe ist eine sehr schwierige Angelegenheit. Wie schwer ist es zu lieben! Du liebst jemanden und dann bekommst du eins aufs Dach. Du tust jemandem etwas Gutes und ein anderer schießt dir in den Rücken ... Aber trotzdem soll und muss man lieben. So wie Christus uns liebt. Seine Liebe ist unbesiegbar, weil er uns so liebt, wie wir wirklich sind. Er liebt uns nicht nur, wenn wir gut sind, wenn wir anständig, ordentlich, redlich sind. Er liebt uns ob wir gemein sind oder aber ungezogen. Er liebt uns alle. Und Seine Liebe ist nicht nur ein abstrakter Wert, sondern unser aller Heil.

Heute vertrauen wir Ihm nicht ganz, wir zweifeln, wir zögern ... Aber er liebt uns trotzdem und diese Liebe ist ewig. Verstehst du? Wir sind zu einem solchen Gott gekommen, und wie können wir nicht Heilige werden ?! Wir müssen definitiv Heilige werden, denn vorübergehende Liebe ist wie im Fernsehdrama "Intrigen und Liebe": Liebe und dann eine Art Hass, Eifersucht ... Das ist etwas Krankes. Und wahre Liebe ist edel, hell, rein, und diese Liebe gibt uns heute die Kühnheit, über das ewige Leben zu sprechen, über die Tatsache, dass Sie und ich mit Christus leben.

Christus wurde geboren und brachte die Liebe in diese Welt. Es war beispiellos, unerhört, Menschen lebten nach ihren eigenen Vorstellungen und natürlich konnten sehr viele, als der Herr Liebe brachte, diese nicht akzeptieren, weil sie uns überrollt hat und unser Leben veränderte. Diejenigen, die an der Macht waren, die Lehrer des Gesetzes, machten sich sofort daran, diese Liebe zu töten, weil sie sie bloß gestellt hat. Und sie haben alles getan, um Christus gefangen zu nehmen und zu vernichten. Aber Er hat am Kreuz gewonnen. Und Seine Liebe heute ist unser gemeinsames Leben, sie steht jedem offen.

Aber der Mensch hat Angst vor ihr und geht nicht in die Kirche. Die Welt hat ihn so sehr erschreckt, ihn so unfähig gemacht zu lieben, dass er sich vor sich selbst versteckt, vor seinen Lieben, er hat Angst zu geben, er will nur nehmen. Und das macht nicht satt, erfüllt nicht die Seele eines Menschen nicht. Was kannst du hier aus dieser Welt mitnehmen? Einzig Überbleibsel, einzig die Schoten für die Schweine. Aber was Christus uns gibt, ist sein Leib und Blut. Wofür? Haben wir das verdient? Nein, keiner von uns hat es verdient, es ist ein Geschenk Gottes. Und so können wir weiterleben.

Nach dem vergangenen Jahr 2020 müssen wir uns der göttlichen Liturgie, dem gesamten Gottesdienst und unserem Leben auf eine ganz andere Weise nähern - wir sollen schätzen, was wir haben. Weil wir alles verlieren können. Und es ist sehr wichtig, Gott für alles zu danken, was wir haben.

Das Kommen Christi ist der Scheitel. Es gab Menschen, die lebten und hofften, dass schließlich Licht auf die Erde kommen würde, es Leben geben würde, ein anderes Leben. Nicht das, welches der Mensch nach dem Sündenfall erhalten hat, sondern ein neues. Und jetzt leben wir auf eine neue Art und Weise. Schau dir an, in welchem ​​hässlichen Zustand sich die Welt befindet ... Wer braucht Christus? Zwei Millionen Menschen leben in dieser Stadt ... Sagen wir, es gibt etwa 30 Kirchen. Wie hoch ist der Prozentsatz, jener die in die Kirche kommen? Zwei. Wo sind die anderen 98 Prozent? Sie brauchen Christus nicht, sie haben andere Dinge zu tun, andere Sorgen, sie wollen ein neues Leben erschaffen. Und wie wirst du es tun, wenn du alt bist, wenn alles in dir bereits von der Sünde verfault ist? Neues Leben kann nur sein, wenn Liebe in einem Menschen lebt, wenn Christus in einem lebt.

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