Über Metropolit Filaret (Wachomejew) von Minsk

13. November 2021

ueber Metropolit Filaret Wachomejew von Minsk

Als meine Mutter 1992 starb, hatte ich kein Geld für ihre Beerdigung. Nachdem ich Wladyka über meine unvermeidliche Abwesenheit vom Arbeitsplatz informiert hatte, ging ich, um den Segen Seiner Exzellenz erhalten. Ich wollte gerade sein Büro verlassen, aber Wladyka bat mich, ein paar Minuten zu warten und ging kurz weg. Als er zurückkam, reichte er mir einen Umschlag: "Nimm ihn, er wird dir nützlich sein." In Tränen ausbrechend, murmelte ich meinen Dank. Wladyka unterbrach mich besonders nachdrücklich: “Danke nicht mir, sondern dem Herrn. Er ist es, der uns allen durch andere Menschen hilft ...

... Ich kann nur immer wieder staunen, aber Wladykas Hilfe hat bis auf den letzten Rubel alle angefallenen Kosten gedeckt, es reichte für die Trauerfeier der verstorbenen Mutter, für die Herstellung, den Transport und die Aufstellung eines Kreuzes auf ihrem Grab und das Herrichten der Grabstelle ...

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Hinter der halb geöffneten Tür des Büros des Metropoliten sind Stimmen zu hören. Jemand versucht laut und recht emotional den Wladyka zu überreden, sich auszuruhen. Als Antwort ertönt der Satz des Metropoliten in einem entschlossenen, ungewohnt belehrenden Ton, der keine Einwände zulässt: “Der beste Urlaub wäre ein Jobwechsel.”

Wie könnten man sich nicht in diesem Moment an den unvergesslichen Starez Nikolaj Gurjanow erinnern, der als Antwort auf das Überreden, sich hinzulegen und auszuruhen, sagte: "Nur Faule legen sich hin." oder: "Ausruhen ist eine Sünde." …

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Als die traurige Nachricht vom Tod des Starzen Nikolaj von der Insel Salit (oder, wie man ihn auch nannte: vom Pskower See)eintraf, stellte am darauffolgenden Tag der Wladyka Exarch in seinem Arbeitszimmer die Fotografie des verstorbenen Väterchens auf den Couchtisch und stellte frische Blumen dazu...

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