Zeit, um Vergebung zu bitten

31. März 2022

Worte des Geistlichen Vaters

Zeit um Vergebung zu bitten

Irgendwann verstehen wir, dass es nicht mehr so weiter gehen kann, dass man innehalten und Gott und unseren Nächsten um Vergebung für jene Fehler bitten muss, für jene unschönen Worte, Gedanken, Taten, die verletzend sind und die Menschen in unserer Umgebung schmerzlich treffen. Aber der Stolz hindert uns manchmal daran, dies zu tun, und aus Trägheit kämpfen wir weiter, ohne zu verstehen, mit wem und wofür wir kämpfen.

Was können wir tun, um Dankbarkeit zu erlernen? Wie können wir es schaffen, dass wir alle jeden Tag zu Gott sagen: "Dank sei Gott für alles!"? Damit wir an Gott glauben und nicht bei den kleinsten Veränderungen anfangen zu zweifeln? Damit wir unsere Lieben um uns herum sehen können, ihre Schönheit und aus dieser Schönheit zu leben verstehen?

Es gibt sowohl Schönheit als auch Hässlichkeit im Menschen. In jedem von uns leben zwei Menschen – der Alte und der Neue. Deshalb müssen wir kämpfen, damit wir Gott schauen und nicht die Sünde, damit wir eine gute Absicht haben und keine bösen Gedanken. Von diesem Kampf hängt nicht nur unser eigenes Leben ab, sondern auch das Leben der Menschen, die in der Nähe sind. "Erwirb Frieden in dir selbst und Tausende von Menschen werden um dich herum gerettet."

Wahrscheinlich verändert sich in den Jahren unseres bereits christlichen Lebens, in denen wir in der Kirche sind, noch etwas in uns. Und es ist wahrscheinlich einfacher für uns, irgendwann innezuhalten und „Nein“ zur Sünde zu sagen. Aber das erfordert noch Zeit, denn wir fallen immer noch so oft. Es fällt uns so schwer aufzustehen und weiterzugehen, weil es weh tut. Es verletzt unseren Stolz, es tut weh, weil wir enttäuscht sind, wir sind entmutigt, weil wir nicht die sind, die wir selbst in uns sehen wollen. Aber dies muss man demütig annehmen.

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