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Der Engel aber sagte zu den Frauen: Fürchtet euch nicht! Ich weiß, ihr sucht Jesus, den Gekreuzigten. Er ist nicht hier; denn er ist auferstanden, wie er gesagt hat. Kommt her und seht euch die Stelle an, wo er lag.
Eine Finsternis brach herein bis zur neunten Stunde und die Sonne verdunkelte sich. Der Vorhang im Tempel riss entzwei. Jesus rief laut: Vater, in deine Hände lege ich meinen Geist. Nach diesen Worten hauchte er den Geist aus.
Da ergriff Jesus Angst und Traurigkeit: Meine Seele ist zu Tode betrübt. Bleibt hier und wacht mit mir! Er betete: Mein Vater, wenn es möglich ist, gehe dieser Kelch an mir vorüber. Aber nicht wie ich will, sondern wie Du willst.
Jesus bemerkte ihren Unwillen und sagte zu ihnen: Warum lasst ihr die Frau nicht in Ruhe? Sie hat ein gutes Werk an mir getan. Denn die Armen habt ihr immer bei euch, mich aber habt ihr nicht immer.
Maria fragte: Wie soll das geschehen? Der Engel antwortete ihr: Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten. Deshalb wird auch das Kind heilig und Sohn Gottes genannt werden.
So sollt ihr erkennen, wenn ihr das alles seht, dass das Ende naht. Amen, ich sage euch: Diese Generation wird nicht vergehen, bis das alles eintrifft. Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen.
Die Leute, die bei Jesus gewesen waren, als er Lazarus aus dem Grab rief und von den Toten auferweckte, legten Zeugnis für ihn ab. Deshalb war die Menge ihm entgegengezogen: weil sie gehört hatte, er habe dieses Zeichen getan.
Ein Mann war krank, Lazarus aus Betanien, dem Dorf, in dem Maria und ihre Schwester Marta wohnten. Maria ist die, die den Herrn mit Öl gesalbt und seine Füße mit ihrem Haar abgetrocknet hat; deren Bruder Lazarus war krank.
Eine tüchtige Frau, wer findet sie? Sie übertrifft alle Perlen an Wert. Das Herz ihres Mannes vertraut auf sie und es fehlt ihm an nichts. Sie tut ihm Gutes und nichts Böses alle Tage ihres Lebens. Sie schafft mit emsigen Händen.
Erwirb dir Wahrheit: Weisheit, Zucht und Einsicht! Laut jubelt der Vater des Gerechten; wer einen weisen Sohn hat, kann sich über ihn freuen. Deine Eltern mögen sich freuen; jubeln möge die Mutter, die dich gebar.
Er erkundigte sich: Geht es eurem alten Vater gut, von dem ihr erzählt habt? Ist er noch am Leben? Sie erwiderten: Deinem Knecht, unserem Vater, geht es gut; er lebt noch. Dann verneigten sie sich und warfen sich nieder.
Der Gerechte freut sich, wenn Recht geschieht, doch den Übeltäter versetzt das in Schrecken. Wer abirrt vom Weg der Einsicht, wird bald in der Versammlung der Totengeister ruhen. Der Not verfällt, wer Vergnügen liebt.
Da sagte Esau zu seinem Vater: Hattest du denn nur einen einzigen Segen, Vater? Segne auch mich, Vater! Und Esau begann zu weinen … Deinem Bruder wirst du dienen. Doch hältst du durch, so streifst du sein Joch ab.
Wir gehen jetzt nach Jerusalem hinauf; dort wird der Menschensohn ausgeliefert; sie werden ihn zum Tod verurteilen und den Heiden übergeben; sie werden ihn verspotten, anspucken, geißeln und töten.
Dann begann er, sie darüber zu belehren, der Menschensohn müsse vieles erleiden und von den Ältesten, den Hohenpriestern und den Schriftgelehrten verworfen werden; er werde getötet, aber nach drei Tagen werde er auferstehen.
Gott sprach zu ihm: Abraham! Er antwortete: Hier bin ich. Gott sprach: Nimm deinen Sohn, deinen einzigen, den du liebst, Isaak, geh in das Land Morija und bring ihn dort auf einem Berg, den ich dir nenne, als Brandopfer dar.
Hoffart kommt vor dem Sturz und Hochmut kommt vor dem Fall. Besser bescheiden sein mit Demütigen, als Beute teilen mit Stolzen. Wer auf das Wort des Herrn achtet, findet Glück; wohl dem, der auf ihn vertraut.
Als Abram neunundneunzig Jahre alt war, erschien ihm der Herr: Ich bin Gott, der Allmächtige. Geh deinen Weg vor mir und sei rechtschaffen! Ich will einen Bund stiften zwischen mir und dir und dich sehr zahlreich machen.
Sieh doch zum Himmel hinauf und zähl die Sterne, wenn du sie zählen kannst. Und er sprach zu ihm: So zahlreich werden deine Nachkommen sein. Abram glaubte dem Herrn und der Herr rechnete es ihm als Gerechtigkeit an.
Gottesfurcht ist ein Lebensquell, um den Schlingen des Todes zu entgehen. Viel Volk ist der Glanz des Königs, Wenige sind des Fürsten Untergang. Der Langmütige ist immer der Klügere, der Jähzornige übertreibt die Torheit.