Der Einzug des Herrn in Jerusalem

03 April 2026

Palmsonntag

Nach seiner Taufe im Jordan durchwanderte der Herr Jesus Christus dreieinhalb Jahre lang das Land Palästina, predigte und lehrte die Menschen und wie sie gerettet werden und in das Himmelreich gelangen könnten. Er vollbrachte erstaunliche Wunder: Er heilte Kranke und erweckte Tote. Scharen von Menschen folgten ihm. Viele hielten ihn für einen großen Propheten, doch nur wenige glaubten, dass er der Sohn Gottes war. Der Herr litt oft Hunger, verbrachte Nächte im Freien und ertrug viele Entbehrungen wie die Ärmsten der Armen. Doch das Gute, das Christus auf Erden tat, erzürnte zunehmend seine Feinde – die falschen Lehrer des Volkes, die Herrscher und Jesu reiche Landsleute, die nicht nach Gottes Wahrheit leben wollten. Die Feinde des Erlösers hatten bereits geplant, ihn zu töten. Christus wusste dies, denn er kannte jeden Gedanken und hätte dem Tod entgehen können. Doch er, der Sohn Gottes, erfüllte stets den Willen seines himmlischen Vaters, der ihn in die Welt sandte, um den Menschen ein Vorbild zu sein und durch seinen freiwilligen Tod alle Sünden der Welt auf sich zu nehmen.

Auferweckung des Lazarus

Kurz vor Ostern vollbrachte der Herr Jesus Christus ein wundersames Wunder. Er erweckte seinen Freund Lazarus, der vier Tage lang tot im Grab gelegen hatte. Viele, die diese Auferstehung miterlebten, glaubten an den Herrn. Und alle, die von dem Wunder hörten, eilten nach Jerusalem, um Christus zu sehen. Er selbst war auf dem Weg in die Hauptstadt. Nicht weit von der Stadt entfernt bat er die Apostel, einen jungen Esel aus dem Dorf zu holen. Der Erlöser bestieg ihn und erfüllte damit eine alte Prophezeiung. Der König der Könige, Jesus Christus, zog nicht in einem prächtig geschmückten Wagen in die Hauptstadt ein, sondern demütig auf einem kleinen Esel sitzend, und bewies damit, dass sein Reich nicht von dieser Welt, sondern geistig und himmlisch ist. Als viele vom Einzug des Herrn erfuhren, eilten sie ihm entgegen und riefen: „Hosanna! Gepriesen sei, der da kommt im Namen des Herrn!“ Sie streuten Palmzweige auf seinen Weg. Er wurde wie ein irdischer König empfangen. Der Einzug des Herrn in Jerusalem endete an den Mauern des Tempels. Und die ganze Zeit über pries das Volk den Erlöser. Doch tiefe Trauer erfüllte seine Seele. Der Herr wusste, dass dieselbe Menge in wenigen Tagen hartnäckig seinen Tod fordern und das schöne Jerusalem bald zerstört werden würde.

Einzug des Herrn in Jerusalem

Troparion zum Fest des Einzugs des Herrn in Jerusalem

Troparion, 1. Ton:

Vor Deinem Leiden die allgemeine Auferstehung zu verbürgen, * hast Lazarus Du von den Toten aufgerichtet, Christus, unser Gott, * und deshalb tragen auch wir * Siegeszeichen, so wie die Kinder * und rufen Dir, dem Todesüberwinder zu: * Hosanna in der Höhe, ** hochgelobt sei der da kommt im Namen des Herrn.

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