Dienstag der Fünften Woche nach Pfingsten 2026

30 Juni 2026

Dienstag der 5. Woche nach Pfingsten

Tageslesungen

Lesung aus dem Brief des Hl. Apostels Paulus an die Römer 14, 9-18:

Denn dazu ist Christus gestorben, auferstanden und wieder lebendig geworden, dass er Herr sei über Tote und Lebende. Warum aber verurteilst du deinen Bruder? Oder warum verachtest du ihn? Wir alle werden vor dem Richterstuhl Christi stehen.

Denn es steht geschrieben: "So wahr ich lebe", spricht der Herr, "jedes Knie soll sich vor mir beugen, und jede Zunge soll Gott bekennen."

Darum wird jeder von uns für sich selbst vor Gott Rechenschaft ablegen.

Lasst uns also nicht mehr einander verurteilen, sondern vielmehr darin urteilen, dass wir unserem Bruder keinen Anstoß geben und ihn nicht zum Ärgernis werden lassen.

Ich weiß und bin im Herrn Jesus überzeugt, dass nichts an sich unrein ist; nur für den, der etwas für unrein hält, ist es unrein.

Wenn aber dein Bruder wegen seines Essens betrübt ist, lebst du nicht mehr aus Liebe. Verdirb nicht mit deinem Essen den, für den Christus gestorben ist.

Lasst eure Güte nicht verloren gehen. Denn das Reich Gottes besteht nicht in Essen und Trinken, sondern in Gerechtigkeit, Frieden und Freude im Heiligen Geist. Wer Christus so dient, gefällt Gott und findet Anerkennung bei den Menschen.

Lesung aus dem Hl. Evangelium nach Matthäus 12, 14-16; 22-30:

Die Pharisäer gingen hinaus und berieten, wie sie ihn umbringen könnten. Als Jesus das erfuhr, ging er von dort weg. Und eine große Volksmenge folgte ihm, und er heilte alle.

Und er verbot ihnen, jemandem von ihm zu erzählen.

Da brachten sie einen Besessenen zu ihm, blind und stumm; und er heilte ihn, sodass der Blinde und Stumme wieder sprechen und sehen konnte. Und alle Leute staunten und sagten: Ist das nicht Christus, der Sohn Davids?

Als die Pharisäer das hörten, sagten sie: Dieser Mann treibt die Dämonen auf keine andere Weise als durch Beelzebub, den Fürsten der Dämonen aus.

Jesus aber, der ihre Gedanken kannte, sagte zu ihnen: Jedes Reich, das in sich gespalten ist, wird verwüstet, und jede Stadt oder jedes Haus, das in sich gespalten ist, kann nicht bestehen. Wenn aber der Satan den Satan austreibt, ist er mit sich selbst uneins. Wie kann dann sein Reich bestehen? Und wenn ich die Dämonen durch Beelzebub austreibe, durch wen treiben eure Söhne sie dann aus? Darum werden sie eure Richter sein.

Wenn ich aber die Dämonen durch den Geist Gottes austreibe, dann ist das Reich Gottes zu euch gekommen. Oder wie kann jemand in das Haus eines Starken eindringen und ihn rauben, wenn er nicht zuvor den Starken fesselt? Erst dann kann er sein Haus plündern.

Wer nicht mit mir ist, ist gegen mich; und wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut.

 Hl. Martyrer Manuel, Sabuel und Ismael

Wir feiern heute das Gedächtnis der Hll. Martyrer Manuel, Sabuel und Ismael.

Troparion, 4. Ton:

Deine Martyrer, o Herr, * haben durch ihren Kampf * die unvergängliche Siegeskrone * von Dir, unserm Gott, empfangen! * Denn in Deiner Kraft haben sie die Tyrannen besiegt * und die ohnmächtige Gewalt der Dämonen gebrochen: ** auf ihre Fürbitte, Christus Gott, errette unsere Seelen!

Kondakion, 2. Ton, nach: Das Höhere suchend:

Durch den Glauben an Christus verwundet, * habt ihr gläubig Seinen Kelch getrunken, * habt die Heiligtümer der Perser zerstört * und ihren Hochmut zur Erde geworfen; * die ihr der Dreiheit gleich an Zahl seid, ** haltet Fürbitte für uns alle.

Aufrufe: 16
Ratings: 0/5
Votes: 0
Mehr zum thema
Artikel zum Thema
Comment