Dienstag der vierten Fastenwoche 2026

17 März 2026

Dienstag der 4. Fastenwoche 2026

Tageslesungen

Lesung aus dem Buch des Propheten Jesaja 25, 1-9:

Herr, du bist mein Gott, ich will dich rühmen und deinen Namen preisen. Denn du hast wunderbare Pläne verwirklicht, von fern her zuverlässig und sicher. Du hast die Stadt zu einem Steinhaufen gemacht, die starke Burg zu einem Trümmerfeld,die Paläste der Fremden zu einem verwüsteten Ort, den man in Ewigkeit nicht mehr aufbaut.

Darum ehren dich mächtige Völker; vor dir fürchten sich die Städte der gewalttätigen Nationen.

Du bist die Zuflucht der Schwachen, die Zuflucht der Armen in ihrer Not; du bietest ihnen ein Obdach bei Regen und Sturm und Schatten bei glühender Hitze. Denn der Sturm der Gewaltigen ist wie ein Regenguss im Winter, wie die Hitze im trockenen Land.

Du bringst den Lärm der Fremden zum Schweigen, wie ein Wolkenschatten die Hitze mildert, das Lied der Gewaltigen lässt du verstummen.

Der Herr der Heere wird auf diesem Berg für alle Völker ein Festmahl geben mit den feinsten Speisen, ein Gelage mit erlesenen Weinen, mit den besten und feinsten Speisen, mit besten, erlesenen Weinen. Er zerreißt auf diesem Berg die Hülle, die alle Nationen verhüllt, und die Decke, die alle Völker bedeckt. Er beseitigt den Tod für immer. Gott, der Herr, wischt die Tränen ab von jedem Gesicht. Auf der ganzen Erde nimmt er von seinem Volk die Schande hinweg. Ja, der Herr hat gesprochen.

An jenem Tag wird man sagen: Seht, das ist unser Gott, auf ihn haben wir unsere Hoffnung gesetzt, er wird uns retten. Das ist der Herr, auf ihn setzen wir unsere Hoffnung. Wir wollen jubeln und uns freuen über seine rettende Tat.

Lesung aus dem Buch Genesis 9, 8-17:

Dann sprach Gott zu Noach und seinen Söhnen, die bei ihm waren:

Hiermit schließe ich meinen Bund mit euch und mit euren Nachkommen und mit allen Lebewesen bei euch, mit den Vögeln, dem Vieh und allen Tieren des Feldes, mit allen Tieren der Erde, die mit euch aus der Arche gekommen sind.

Ich habe meinen Bund mit euch geschlossen: Nie wieder sollen alle Wesen aus Fleisch vom Wasser der Flut ausgerottet werden; nie wieder soll eine Flut kommen und die Erde verderben. Und Gott sprach: Das ist das Zeichen des Bundes, den ich stifte zwischen mir und euch und den lebendigen Wesen bei euch für alle kommenden Generationen: Meinen Bogen setze ich in die Wolken; er soll das Bundeszeichen sein zwischen mir und der Erde. Balle ich Wolken über der Erde zusammen und erscheint der Bogen in den Wolken, dann gedenke ich des Bundes, der besteht zwischen mir und euch und allen Lebewesen, allen Wesen aus Fleisch, und das Wasser wird nie wieder zur Flut werden, die alle Wesen aus Fleisch vernichtet.

Steht der Bogen in den Wolken, so werde ich auf ihn sehen und des ewigen Bundes gedenken zwischen Gott und allen lebenden Wesen, allen Wesen aus Fleisch auf der Erde. Und Gott sprach zu Noach: Das ist das Zeichen des Bundes, den ich zwischen mir und allen Wesen aus Fleisch auf der Erde geschlossen habe.

Lesung aus dem Buch der Sprichwörter 12, 8-22:

Nach dem Maß seiner Klugheit wird ein jeder gelobt, verkehrter Sinn fällt der Verachtung anheim. Besser unbeachtet bleiben und seine Arbeit verrichten, als großtun und kein Brot haben. Der Gerechte weiß, was sein Vieh braucht, doch das Herz der Frevler ist hart.

Wer sein Feld bestellt, wird satt von Brot, wer nichtigen Dingen nachjagt, ist ohne Verstand. Schwankender Lehm ist die Burg der Bösen, die Wurzel der Gerechten hat festen Grund.

Der Böse verfängt sich im Lügengespinst, der Gerechte entkommt der Bedrängnis.

Von der Frucht seines Mundes wird der Mensch reichlich gesättigt, nach dem Tun seiner Hände wird ihm vergolten. Der Tor hält sein eigenes Urteil für richtig, der Weise aber hört auf Rat. Der Tor zeigt sogleich seinen Ärger, klug ist, wer Schimpfworte einsteckt.

Wer Wahrheit spricht, sagt aus, was recht ist, der falsche Zeuge aber betrügt. Mancher Leute Gerede verletzt wie Schwertstiche, die Zunge der Weisen bringt Heilung. Ein Mund, der die Wahrheit sagt, hat für immer Bestand, eine lügnerische Zunge nur einen Augenblick.

Wer auf Böses sinnt, betrügt sich selbst, wer heilsamen Rat gibt, erntet Freude.

Kein Unheil trifft den Gerechten, doch die Frevler erdrückt das Unglück. Lügnerische Lippen sind dem Herrn ein Gräuel, doch wer zuverlässig ist in seinem Tun, der gefällt ihm.

Hl Gerasimos vom Jordan

In der Kirche feiern wir heute das Gedächtnis unseres ehrwürdigen Vaters Gerasimos vom Jordan.

Alleluia

Kondakion, 4. Ton, nach: Freiwillig:

Entbrannt vom Eifer für das Höhere, * zogest die Wildnis der Wüste am Jordan * allen Süßigkeiten dieser Welt du vor; * und deshalb unterwarf sich auch, o Vater, * das Raubtier bis zu seinem Tode dir, * denn gehorsam und klagend * verschied es auf deinem Grabe, * wodurch Gott dich verherrlichte; * nun bitte Ihn für uns, * Vater Gerasimos, ** und gedenke unser.

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