Dienstag der vierunddreißigsten Woche nach Pfingsten 2026

27 Januar 2026

Dienstag der 34. Woche nach Pfingsten

Tageslesungen

Lesung aus dem ersten Brief des Hl. Apostels Petrus 3,10-22:

Wer das Leben liebt und gute Tage zu sehen wünscht, der bewahre seine Zunge vor Bösem und seine Lippen vor falscher Rede. Er meide das Böse und tue das Gute; er suche Frieden und jage ihm nach. Denn die Augen des Herrn blicken auf die Gerechten und seine Ohren hören ihr Flehen; aber das Antlitz des Herrn richtet sich gegen die Bösen. Und wer wird euch Böses zufügen, wenn ihr euch voll Eifer um das Gute bemüht?

Aber auch wenn ihr um der Gerechtigkeit willen leiden müsst, seid ihr selig zu preisen. Fürchtet euch nicht vor ihnen und lasst euch nicht erschrecken, sondern haltet in eurem Herzen Christus, den Herrn, heilig! Seid stets bereit, jedem Rede und Antwort zu stehen, der nach der Hoffnung fragt, die euch erfüllt; aber antwortet bescheiden und ehrfürchtig, denn ihr habt ein reines Gewissen. Dann werden die, die euch beschimpfen, weil ihr in (der Gemeinschaft mit) Christus ein rechtschaffenes Leben führt, sich wegen ihrer Verleumdungen schämen müssen. Es ist besser, für gute Taten zu leiden, wenn es Gottes Wille ist, als für böse.

Denn auch Christus ist der Sünden wegen ein einziges Mal gestorben, er, der Gerechte, für die Ungerechten, um euch zu Gott hinzuführen; dem Fleisch nach wurde er getötet, dem Geist nach lebendig gemacht. So ist er auch zu den Geistern gegangen, die im Gefängnis waren, und hat ihnen gepredigt. Diese waren einst ungehorsam, als Gott in den Tagen Noachs geduldig wartete, während die Arche gebaut wurde; in ihr wurden nur wenige, nämlich acht Menschen, durch das Wasser gerettet.

Dem entspricht die Taufe, die jetzt euch rettet. Sie dient nicht dazu, den Körper von Schmutz zu reinigen, sondern sie ist eine Bitte an Gott um ein reines Gewissen aufgrund der Auferstehung Jesu Christi, der in den Himmel gegangen ist; dort ist er zur Rechten Gottes und Engel, Gewalten und Mächte sind ihm unterworfen.

Aus dem Hl. Evangelium nach Markus 12,18-27:

Von den Sadduzäern, die behaupten, es gebe keine Auferstehung, kamen einige zu Jesus und fragten ihn: Meister, Mose hat uns vorgeschrieben: Wenn ein Mann, der einen Bruder hat, stirbt und eine Frau hinterlässt, aber kein Kind, dann soll sein Bruder die Frau heiraten und seinem Bruder Nachkommen verschaffen.

Es lebten einmal sieben Brüder. Der erste nahm sich eine Frau, und als er starb, hinterließ er keine Nachkommen. Da nahm sie der zweite; auch er starb, ohne Nachkommen zu hinterlassen, und ebenso der dritte. Keiner der sieben hatte Nachkommen. Als letzte von allen starb die Frau. Wessen Frau wird sie nun bei der Auferstehung sein? Alle sieben haben sie doch zur Frau gehabt.

Jesus sagte zu ihnen: Ihr irrt euch, ihr kennt weder die Schrift noch die Macht Gottes. Wenn nämlich die Menschen von den Toten auferstehen, werden sie nicht mehr heiraten, sondern sie werden sein wie die Engel im Himmel. Dass aber die Toten auferstehen, habt ihr das nicht im Buch des Mose gelesen, in der Geschichte vom Dornbusch, in der Gott zu Mose spricht: Ich bin der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs? Er ist doch nicht ein Gott von Toten, sondern von Lebenden. Ihr irrt euch sehr.

Hl Nino, der Erleuchterin von Georgien

In der Kirche feiern wir heute das Gedächtnis der heiligen apostelgleichen Nino, der Erleuchterin von Georgien.

Troparion, 4. Ton:

O Dienerin des Wortes Gottes, * die du in der apostolischen Verkündigung * dem erstberufenen Andreas * und den übrigen Aposteln nachgefolgt: * Du Erleuchterin Iberiens und Harfe des Heiligen Geistes: * Heilige apostelgleiche Nino, bitt Christus, unsern Gott, ** dass Er unsere Seelen errette.

Kondakion, 2. Ton:

Kommt alle heut’ herbei, * lasst die von Christus Auserkorne uns besingen: * Die apostelgleiche Verkünderin des Wortes Gottes, * die weise Evangelistin, * die das kartalinische Volk auf den Weg des Lebens und der Wahrheit gebracht, * die Jüngerin der Gottesmutter, * unsere eifrige Helferin und unermüdliche Hüterin: ** Die über alles lobwürdige Nino!

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