Donnerstag der dreißigsten Woche nach Pfingsten 2026

01 Januar 2026

Donnerstag der dreißigsten Woche nach Pfingsten

Tageslesungen

Lesung aus dem Brief des Hl. Apostels Paulus an die Hebräer 10,35-11,7:

Werft also eure Zuversicht nicht weg, die großen Lohn mit sich bringt. Was ihr braucht, ist Ausdauer, damit ihr den Willen Gottes erfüllen könnt und so das verheißene Gut erlangt.

Denn nur noch eine kurze Zeit, dann wird der kommen, der kommen soll, und er bleibt nicht aus. Mein Gerechter aber wird durch den Glauben leben; doch wenn er zurückweicht, habe ich kein Gefallen an ihm.

Wir aber gehören nicht zu denen, die zurückweichen und verloren gehen, sondern zu denen, die glauben und das Leben gewinnen.

Glaube aber ist: Feststehen in dem, was man erhofft, Überzeugtsein von Dingen, die man nicht sieht. Aufgrund dieses Glaubens haben die Alten ein ruhmvolles Zeugnis erhalten.

Aufgrund des Glaubens erkennen wir, dass die Welt durch Gottes Wort erschaffen wurde und dass so aus Unsichtbarem das Sichtbare entstanden ist.

Aufgrund des Glaubens brachte Abel Gott ein besseres Opfer dar als Kain; durch diesen Glauben erhielt er das Zeugnis, dass er gerecht war, da Gott es bei seinen Opfergaben bezeugte, und durch den Glauben redet Abel noch, obwohl er tot ist.

Aufgrund des Glaubens wurde Henoch entrückt und musste nicht sterben; er wurde nicht mehr gefunden, weil Gott ihn entrückt hatte; vor der Entrückung erhielt er das Zeugnis, dass er Gott gefiel. Ohne Glauben aber ist es unmöglich, (Gott) zu gefallen; denn wer zu Gott kommen will, muss glauben, dass er ist und dass er denen, die ihn suchen, ihren Lohn geben wird.

Aufgrund des Glaubens wurde Noach das offenbart, was noch nicht sichtbar war, und er baute in frommem Gehorsam eine Arche zur Rettung seiner Familie; durch seinen Glauben sprach er der Welt das Urteil und wurde Erbe der Gerechtigkeit, die aus dem Glauben kommt.

Aus dem Hl. Evangelium nach Markus 10,17–27:

Als sich Jesus wieder auf den Weg machte, lief ein Mann auf ihn zu, fiel vor ihm auf die Knie und fragte ihn: Guter Meister, was muss ich tun, um das ewige Leben zu gewinnen?

Jesus antwortete: Warum nennst du mich gut? Niemand ist gut außer Gott, dem Einen. Du kennst doch die Gebote: Du sollst nicht töten, du sollst nicht die Ehe brechen, du sollst nicht stehlen, du sollst nicht falsch aussagen, du sollst keinen Raub begehen; ehre deinen Vater und deine Mutter!

Er erwiderte ihm: Meister, alle diese Gebote habe ich von Jugend an befolgt.

Da sah ihn Jesus an, und weil er ihn liebte, sagte er: Eines fehlt dir noch: Geh, verkaufe, was du hast, gib das Geld den Armen, und du wirst einen bleibenden Schatz im Himmel haben; dann komm und folge mir nach!

Der Mann aber war betrübt, als er das hörte, und ging traurig weg, denn er hatte ein großes Vermögen.

Da sah Jesus seine Jünger an und sagte zu ihnen: Wie schwer ist es für Menschen, die viel besitzen, in das Reich Gottes zu kommen!

Die Jünger waren über seine Worte bestürzt. Jesus aber sagte noch einmal zu ihnen: Meine Kinder, wie schwer ist es, in das Reich Gottes zu kommen! Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher in das Reich Gottes gelangt.

Sie aber erschraken noch mehr und sagten zueinander: Wer kann dann noch gerettet werden?

Jesus sah sie an und sagte: Für Menschen ist das unmöglich, aber nicht für Gott; denn für Gott ist alles möglich.

Hl. Martyr Bonifatios

Die Kirche begeht heute das Gedächtnis des Hl. Martyrers Bonifatios.

Troparion, 4. Ton:

Zum Chor der Martyrer entsandt, * wurdest du selber zu einem wahren Martyrer * und nachdem du, o über alles Lobwürdiger * für Christus aufs Tapferste gekämpft, * kehrtest du, o seliger Bonifatios * in deinen Reliquien zu ihr zurück, * die dich gläubig ausgesandt; * nun bitte Christus, unsern Gott, ** dass wir Vergebung der Sünden empfangen.

Kondakion, 4. Ton, nach: Erschienen:

Als makellose Heiligung * hast freiwillig du dich selber dargebracht, * Ihm, der um deinetwillen, * aus einer Jungfrau geboren werden will, ** heiliger Kranzträger, allweiser Bonifatios.

2. Kondakion, 4. Ton, nach: Freiwillig:

Du zogest aus zum Empfange der Gebeine der Leidendulder * und als du jene sahst, die um des Glaubens willen gesetzeskundig kämpften, * da zeigtest auch du mannhaft deine Kraft * und gelangtest durch das Bekenntnis zu Christus * zum Sieg über die Leidenschaften; * der du die Ehren des Sieges für deinen Kampf empfangen ** bitte, o Bonifatios allezeit für uns.

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