Donnerstag der ersten Vorfastenwoche 2026

05 Februar 2026

Donnerstag der 1. Vorfastenwoche

Tageslesungen

Lesung aus dem ersten Brief des Hl. Apostels Johannes 1,8 - 2,6:

Wenn wir sagen, dass wir keine Sünde haben, führen wir uns selbst in die Irre und die Wahrheit ist nicht in uns. Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht; er vergibt uns die Sünden und reinigt uns von allem Unrecht. Wenn wir sagen, dass wir nicht gesündigt haben, machen wir ihn zum Lügner und sein Wort ist nicht in uns.

Meine Kinder, ich schreibe euch dies, damit ihr nicht sündigt. Wenn aber einer sündigt, haben wir einen Beistand beim Vater: Jesus Christus, den Gerechten. Er ist die Sühne für unsere Sünden, aber nicht nur für unsere Sünden, sondern auch für die der ganzen Welt.

Wenn wir seine Gebote halten, erkennen wir, dass wir ihn erkannt haben. Wer sagt: Ich habe ihn erkannt!, aber seine Gebote nicht hält, ist ein Lügner und die Wahrheit ist nicht in ihm.Wer sich aber an sein Wort hält, in dem ist die Gottesliebe wahrhaft vollendet. Wir erkennen daran, dass wir in ihm sind. Wer sagt, dass er in ihm bleibt, muss auch leben, wie er gelebt hat.

Aus dem Hl. Evangelium nach Markus 13,31 - 14,2:

Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen. Doch jenen Tag und jene Stunde kennt niemand, auch nicht die Engel im Himmel, nicht einmal der Sohn, sondern nur der Vater. Seht euch also vor und bleibt wach! Denn ihr wisst nicht, wann die Zeit da ist.

Es ist wie mit einem Mann, der sein Haus verließ, um auf Reisen zu gehen: Er übertrug alle Verantwortung seinen Dienern, jedem eine bestimmte Aufgabe; dem Türhüter befahl er, wachsam zu sein.

Seid also wachsam! Denn ihr wisst nicht, wann der Hausherr kommt, ob am Abend oder um Mitternacht, ob beim Hahnenschrei oder erst am Morgen. Er soll euch, wenn er plötzlich kommt, nicht schlafend antreffen. Was ich aber euch sage, das sage ich allen: Seid wachsam!

Es war zwei Tage vor dem Pascha und dem Fest der Ungesäuerten Brote. Die Hohenpriester und die Schriftgelehrten suchten nach einer Möglichkeit, Jesus mit List in ihre Gewalt zu bringen, um ihn zu töten. Sie sagten aber: Nur nicht am Fest, damit es im Volk keinen Aufruhr gibt.

Hl. Hieromartyrer Klemens, Bischof von Ankyra

Am heutigen Tag begehen wir in der Kirche das Gedächtnis des Hl. Hieromartyrers Klemens, Bischofs von Ankyra.

Troparion, 4. Ton:

Als Zweig der Frömmigkeit, * als Stamm der Duldsamkeit, * als hochgeweihte Blume, * und als gottgeweihte, süßeste Frucht, * bist du, o Allgeweihter den Gläubigen erblüht; * als Mitstreiter der Martyrer und den Hierarchen auf gleichem Thron, ** bitt Сhristus, Gott, unsere Seelen zu retten.

Kondakion, 4. Ton, nach: Erschienen:

Du warst ein ehrwürdiger Zweig * des Weinstockes Christi * o hochgelobter Klemens * bist als vieles Erduldender erschienen * und riefst deinen Leidensgenossen zu: * O Christi, ** du leuchtende Zierde der Martyrer.

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