Donnerstag der Zehnten Woche nach Pfingsten 2026

06 August 2026

Donnerstag der 10. Woche nach Pfingsten

Tageslesungen

Lesung aus dem zweiten Brief des Apostels Paulus an die Korinther 1, 1-7:

Paulus, Apostel Christi Jesu durch den Willen Gottes, und der Bruder Timotheus an die Gemeinde Gottes in Korinth samt allen Heiligen in ganz Achaia: Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!

Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Barmherzigkeit und Gott allen Trostes, der uns tröstet in aller unserer Bedrängnis, damit wir auch trösten können, die in allerlei Bedrängnis sind, mit dem Trost, mit dem wir selber getröstet werden von Gott. Denn wie die Leiden Christi reichlich über uns kommen, so werden wir auch reichlich getröstet durch Christus. Werden wir aber bedrängt, so geschieht es euch zu Trost und Heil; werden wir getröstet, so geschieht es euch zum Trost, der sich wirksam erweist, wenn ihr mit Geduld dieselben Leiden ertragt, die auch wir leiden. Und unsre Hoffnung steht fest für euch, weil wir wissen: Wie ihr an den Leiden teilhabt, so habt ihr auch am Trost teil. Denn wir wollen euch, Brüder und Schwestern, nicht verschweigen die Bedrängnis, die uns in der Provinz Asia widerfahren ist, da wir über die Maßen beschwert waren und über unsere Kraft, sodass wir auch am Leben verzagten; und wir dachten bei uns selbst, zum Tode verurteilt zu sein. Das geschah aber, damit wir unser Vertrauen nicht auf uns selbst setzten, sondern auf Gott, der die Toten auferweckt, der uns aus solcher Todesnot errettet hat und erretten wird. Auf ihn hoffen wir, er werde uns auch hinfort erretten.

Lesung aus dem Hl. Evangelium nach Matthäus 21, 43-46:

Darum sage ich euch: Das Reich Gottes wird von euch genommen und einem Volk gegeben werden, das seine Früchte bringt. Und wer auf diesen Stein fällt, der wird zerschellen; auf wen aber er fällt, den wird er zermalmen. Und als die Hohenpriester und die Pharisäer seine Gleichnisse hörten, erkannten sie, dass er von ihnen redete. Und sie trachteten danach, ihn zu ergreifen; aber sie fürchteten sich vor dem Volk, denn es hielt ihn für einen Propheten.

Fürsten und Märtyrer Boris und Gleb

Die Kirche gedenkt heute der Fürsten und Märtyrer Boris und Gleb.

Troparion, 2. Ton:

Wahrhaftige Leidendulder * und treue Befolger von Christi Evangelium, * keuscher Romanos und demütiger David, * ihr widersetztest euch nicht dem Feind in Gestalt eures Bruders, * der eure Leiber tötete, * doch die Seelen nicht antasten konnte. * Nun heult der machtliebende Bösewicht, * ihr aber jubelnd in der Versammlung der Engel * steht vor der Hl. Dreieinigkeit, * und betet auf Gott wohlgefällige Weise für das Reich der Nachkommen, ** auf dass die Söhne Russlands gerettet werden.

Kondakion, 3. Ton:

Heute erstrahlt euer hochgeehrtes Gedenken, * ihr edlen Leidendulder Christi, Romanos und David, * die ihr uns zur Verherrlichung Christi, unseres Gottes, ruft. * Den zu euren heiligen Reliquien eilend * empfangen wir die Gabe der Heilung durch eure Gebete, o ihr Heiligen, ** denn ihr seid wahrlich göttliche Ärzte.

Hl. Martyrin Christina

Ebenfalls am heutigen Tag begeht die Kirche das Gedächtnis der Hl. Martyrin Christina.

Troparion, 4. Ton:

Mit lauter Stimme, Jesus, ruft Dein Lamm Christina: * Nach Dir, o Bräutigam, sehne ich mich. * Dich suchend mühe ich mich ab, * mit Dir bin ich gekreuzigt und begraben durch meine Taufe, * ich leide um Deinetwillen, um mit Dir zu herrschen, * ich sterbe für Dich, um mit Dir zu leben. * Nimm sie, die in Liebe für Dich geschlachtet ward * als makellose Opfer an ** und rette unsere Seelen auf ihre Fürbitte.

Kondakion, 4. Ton, nach: Freiwillig:

Als lichte Taube mit goldenen Flügeln, * wardst du erkannt, o ehrwürdige Christina; * zu den Himmelshöhen bist du empor geflogen, * deshalb begehen wir dein hochherrliches Fest * und fallen gläubig nieder * vor dem Schreine deiner Reliquien, * aus welchem du in Wahrheit quellen lässest * göttliche Heilung ** für die Seele und den Leib.

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