Donnerstag der zweiten Fastenwoche 2026

05 März 2026

Donnerstag der zweiten Fastenwoche

Tageslesungen

Lesung aus dem Buch des Propheten Jesaja 6, 1-12:

Im Todesjahr des Königs Usija sah ich den Herrn. Er saß auf einem hohen und erhabenen Thron. Der Saum seines Gewandes füllte den Tempel aus. Serafim standen über ihm. Jeder hatte sechs Flügel: Mit zwei Flügeln bedeckten sie ihr Gesicht, mit zwei bedeckten sie ihre Füße und mit zwei flogen sie. Sie riefen einander zu: Heilig, heilig, heilig ist der Herr der Heere. Von seiner Herrlichkeit ist die ganze Erde erfüllt. Die Türschwellen bebten bei ihrem lauten Ruf und der Tempel füllte sich mit Rauch.

Da sagte ich: Weh mir, ich bin verloren. Denn ich bin ein Mann mit unreinen Lippen und lebe mitten in einem Volk mit unreinen Lippen und meine Augen haben den König, den Herrn der Heere, gesehen. Da flog einer der Serafim zu mir; er trug in seiner Hand eine glühende Kohle, die er mit einer Zange vom Altar genommen hatte. Er berührte damit meinen Mund und sagte: Das hier hat deine Lippen berührt: Deine Schuld ist getilgt, deine Sünde gesühnt. Danach hörte ich die Stimme des Herrn, der sagte: Wen soll ich senden? Wer wird für uns gehen? Ich antwortete: Hier bin ich, sende mich!

Da sagte er: Geh und sag diesem Volk: Hören sollt ihr, hören, aber nicht verstehen. Sehen sollt ihr, sehen, aber nicht erkennen. Verhärte das Herz dieses Volkes, verstopf ihm die Ohren, verkleb ihm die Augen, damit es mit seinen Augen nicht sieht und mit seinen Ohren nicht hört, damit sein Herz nicht zur Einsicht kommt und sich nicht bekehrt und nicht geheilt wird.

Ich fragte: Wie lange, Herr? Er antwortete: Bis die Städte verödet sind und unbewohnt, die Häuser menschenleer, bis das Ackerland zur Wüste geworden ist. Der Herr wird die Menschen weit weg treiben; dann ist das Land leer und verlassen.

Lesung aus dem Buch Genesis 5, 1-24:

Das ist die Liste der Geschlechterfolge nach Adam: Am Tag, da Gott den Menschen erschuf, machte er ihn Gott ähnlich. Als Mann und Frau erschuf er sie, er segnete sie und nannte sie Mensch an dem Tag, da sie erschaffen wurden.

Adam war hundertdreißig Jahre alt, da zeugte er einen Sohn, der ihm ähnlich war, wie sein Abbild, und nannte ihn Set. Nach der Geburt Sets lebte Adam noch achthundert Jahre und zeugte Söhne und Töchter. Die gesamte Lebenszeit Adams betrug neunhundertdreißig Jahre, dann starb er.

Set war hundertfünf Jahre alt, da zeugte er Enosch. Nach der Geburt des Enosch lebte Set noch achthundertsieben Jahre und zeugte Söhne und Töchter. Die gesamte Lebenszeit Sets betrug neunhundertzwölf Jahre, dann starb er.

Enosch war neunzig Jahre alt, da zeugte er Kenan. Nach der Geburt Kenans lebte Enosch noch achthundertfünfzehn Jahre und zeugte Söhne und Töchter. Die gesamte Lebenszeit des Enosch betrug neunhundertfünf Jahre, dann starb er.

Kenan war siebzig Jahre alt, da zeugte er Mahalalel. Nach der Geburt Mahalalels lebte Kenan noch achthundertvierzig Jahre und zeugte Söhne und Töchter. Die gesamte Lebenszeit Kenans betrug neunhundertzehn Jahre, dann starb er.

Mahalalel war fünfundsechzig Jahre alt, da zeugte er Jered. Nach der Geburt Jereds lebte Mahalalel noch achthundertdreißig Jahre und zeugte Söhne und Töchter. Die gesamte Lebenszeit Mahalalels betrug achthundertfünfundneunzig Jahre, dann starb er.

Jered war hundertzweiundsechzig Jahre alt, da zeugte er Henoch. Nach der Geburt Henochs lebte Jered noch achthundert Jahre und zeugte Söhne und Töchter. Die gesamte Lebenszeit Jereds betrug neunhundertzweiundsechzig Jahre, dann starb er.

Henoch war fünfundsechzig Jahre alt, da zeugte er Metuschelach. Nach der Geburt Metuschelachs ging Henoch seinen Weg mit Gott noch dreihundert Jahre lang und zeugte Söhne und Töchter. Die gesamte Lebenszeit Henochs betrug dreihundertfünfundsechzig Jahre. Henoch war seinen Weg mit Gott gegangen, dann war er nicht mehr da; denn Gott hatte ihn aufgenommen.

Lesung aus dem Buch der Sprichwörter 6, 3-20:

Reiß dich los; denn du bist in die Hände deines Nächsten geraten. Geh eilends hin und bestürm deinen Nächsten! Gönne deinen Augen keinen Schlaf, keinen Schlummer deinen Wimpern, entreiß dich seiner Hand wie eine Gazelle, wie ein Vogel der Hand des Jägers!

Geh zur Ameise, du Fauler, betrachte ihr Verhalten und werde weise! Sie hat keinen Meister, keinen Aufseher und Gebieter, und doch sorgt sie im Sommer für Futter, sammelt sich zur Erntezeit Vorrat.

Wie lang, du Fauler, willst du noch daliegen, wann willst du aufstehen von deinem Schlaf? Noch ein wenig schlafen, noch ein wenig schlummern, noch ein wenig die Arme verschränken, um auszuruhen.

Da kommt schon die Armut wie ein Strolch über dich, die Not wie ein zudringlicher Bettler. Ein Nichtsnutz, ja ein Gauner, wer daherkommt mit Lügen im Mund, wer mit den Augen zwinkert, mit den Füßen deutet, Zeichen gibt mit den Fingern. Tücke im Herzen, stets voll böser Ränke, zettelt er jederzeit Händel an.

Darum wird plötzlich das Verderben über ihn kommen, im Nu, ohne Rettung, wird er zerschmettert. Sechs Dinge sind dem Herrn verhasst, sieben sind ihm ein Gräuel:

Stolze Augen, eine falsche Zunge, Hände, die unschuldiges Blut vergießen, ein Herz, das finstere Pläne hegt, Füße, die schnell dem Bösen nachlaufen, ein falscher Zeuge, der Lügen zuflüstert, und wer Streit entfacht unter Brüdern.

Achte, mein Sohn, auf das Gebot deines Vaters, missachte nicht die Lehre deiner Mutter!

Hl Vater Leo Bischof von Catania

In der Kirche feiern wir heute das Gedächtnis unseres ehrwürdigen Vaters Leo, Bischofs von Catania.

Alleluia

Kondakion, 8. Ton, nach: Als Erstlinge:

Als wahrhaft große Leuchte besitzt, o Allseliger die Kirche dich * der du heller als die Sonne strahlst; * so behüte sie, o Heiliger, durch deine Fürbitte * unbesiegt, von aller Irrlehre unerschüttert und makellos * o ewig Gedächtniswürdiger.

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