
Lesung aus dem Brief des Hl. Apostels Paulus an die Hebräer 13,7-16:
Denkt an eure Vorsteher, die euch das Wort Gottes verkündet haben; schaut auf das Ende ihres Lebens, und ahmt ihren Glauben nach! Jesus Christus ist derselbe gestern, heute und in Ewigkeit.
Lasst euch nicht durch mancherlei fremde Lehren irreführen; denn es ist gut, das Herz durch Gnade zu stärken und nicht dadurch, dass man nach Speisevorschriften lebt, die noch keinem genützt haben. Wir haben einen Altar, von dem die nicht essen dürfen, die dem Zelt dienen. Denn die Körper der Tiere, deren Blut vom Hohenpriester zur Sühnung der Sünde in das Heiligtum gebracht wird, werden außerhalb des Lagers verbrannt.
Deshalb hat auch Jesus, um durch sein eigenes Blut das Volk zu heiligen, außerhalb des Tores gelitten. Lasst uns also zu ihm vor das Lager hinausziehen und seine Schmach auf uns nehmen. Denn wir haben hier keine Stadt, die bestehen bleibt, sondern wir suchen die künftige. Durch ihn also lasst uns Gott allezeit das Opfer des Lobes darbringen, nämlich die Frucht der Lippen, die seinen Namen preisen. Vergesst nicht, Gutes zu tun und mit anderen zu teilen; denn an solchen Opfern hat Gott Gefallen.
Aus dem Hl. Evangelium nach Matthäus 5,14-19:
Ihr seid das Licht der Welt. Eine Stadt, die auf einem Berg liegt, kann nicht verborgen bleiben. Man zündet auch nicht ein Licht an und stülpt ein Gefäß darüber, sondern man stellt es auf den Leuchter; dann leuchtet es allen im Haus. So soll euer Licht vor den Menschen leuchten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen. Denkt nicht, ich sei gekommen, um das Gesetz und die Propheten aufzuheben. Ich bin nicht gekommen, um aufzuheben, sondern um zu erfüllen.
Amen, das sage ich euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird auch nicht der kleinste Buchstabe des Gesetzes vergehen, bevor nicht alles geschehen ist. Wer auch nur eines von den kleinsten Geboten aufhebt und die Menschen entsprechend lehrt, der wird im Himmelreich der Kleinste sein. Wer sie aber hält und halten lehrt, der wird groß sein im Himmelreich.

Am heutigen Tag begehen wir in der Kirche das Fest unserer Väter unter den Hll. und ökumenischen Lehrer Basilius des Großen, Gregorios des Theologen und Johannes Chrysostomos.
Troparion, 1. Ton:
Die drei größten Gestirne der dreisonnigen Gottheit * die den Erdkreis mit den Strahlen ihrer göttlichen Lehre erfüllten * die honigfließenden Ströme der Weisheit * die die ganze Schöpfung mit den Wogen ihrer Gotterkenntnis tränkten; * Basilios den Großen, Gregorios den Theologen * und den ruhmreichen Johannes Chrysostomos * lasst uns gemeinsam mit Lobgesängen verehren; ** denn allzeit bitten sie für uns bei dem dreieinigen Gott.
Kondakion, 2. Ton, nach: Die festen:
Die heiligen und gottkündenden Prediger * die größten unter den Lehrern * hast Du aufgenommen, o Herr * zum Genuss Deiner Güter * und zur ewigen Ruhe; * denn ihre Mühen und ihr Tod * waren Dir angenehmer als alle Opfergaben ** o Einziger Du, der Seine Heiligen verherrlicht.