Donnerstag der Zwölften Woche nach Pfingsten 2026

20 August 2026

Donnerstag der 12. Woche nach Pfingsten

Tageslesungen

Aus dem zweiten Brief des hl. Apostels Paulus an die Korinther 7, 1-10:

Weil wir nun solche Verheißungen haben, ihr Lieben, so lasst uns von aller Befleckung des Fleisches und des Geistes uns reinigen und die Heiligung vollenden in der Furcht Gottes. Gebt uns Raum bei euch! Wir haben niemand Unrecht getan, wir haben niemand verletzt, wir haben niemand übervorteilt. Nicht sage ich das, um euch zu verdammen; denn ich habe schon zuvor gesagt, dass ihr in unserm Herzen seid, mitzusterben und mitzuleben. Ich rede mit großem Freimut zu euch; mir wird viel Ruhm zuteil euretwegen; ich bin erfüllt mit Trost; ich habe überschwängliche Freude in aller unsrer Bedrängnis.

Denn als wir nach Makedonien kamen, fanden wir keine Ruhe; sondern allenthalben waren wir bedrängt: von außen Streit, von innen Furcht. Aber Gott, der die Geringen tröstet, der tröstete uns durch die Ankunft des Titus; nicht allein aber durch seine Ankunft, sondern auch durch den Trost, mit dem er bei euch getröstet worden war. Er berichtete uns von eurem Verlangen, eurem Weinen, eurem Eifer für mich, sodass ich mich noch mehr freute. Denn wenn ich euch auch durch den Brief traurig gemacht habe, reut es mich nicht. Und wenn es mich reute – ich sehe ja, dass jener Brief euch wohl eine Weile betrübt hat –, so freue ich mich jetzt, doch nicht darüber, dass ihr betrübt worden seid, sondern darüber, dass ihr betrübt worden seid zur Umkehr. Denn ihr seid betrübt worden nach Gottes Willen, sodass ihr von uns keinen Schaden erlitten habt. Denn die Traurigkeit nach Gottes Willen wirkt zur Seligkeit eine Umkehr, die niemanden reut; die Traurigkeit der Welt aber wirkt den Tod.

Lesung aus dem Hl. Evangelium nach Markus 1, 29-35:

Und alsbald gingen sie aus der Synagoge und kamen in das Haus des Simon und Andreas mit Jakobus und Johannes. Die Schwiegermutter Simons aber lag darnieder und hatte das Fieber; und alsbald sagten sie ihm von ihr. Und er trat zu ihr, ergriff sie bei der Hand und richtete sie auf; und das Fieber verließ sie, und sie diente ihnen. Am Abend aber, da die Sonne untergegangen war, brachten sie zu ihm alle Kranken und Besessenen. Und die ganze Stadt war versammelt vor der Tür. Und er heilte viele, die an mancherlei Krankheiten litten, und trieb viele Dämonen aus und ließ die Dämonen nicht reden; denn sie kannten ihn. Und am Morgen, noch vor Tage, stand er auf und ging hinaus. Und er ging an eine einsame Stätte und betete dort.

Hl. Martyr Dometios

Heute begeht die Kirche das Gedächtnis des Hl. Martyrers Dometios.

Troparion, 4. Ton:

Da asketisch auf dem Berge du dich mühtest, * hast du die Heere der geistigen Feinde, o Allseliger, * in der Vollrüstung des Kreuzes besiegt, * und dann, zum geistigen Kampfe mannhaft gerüstet, * hast du den Übelnamigen mit dem Schwert des Glaubens erschlagen; * beiderwegen aber wurdest du von Gott gekrönt, * Mönch und Martyrer Dometios, ** ewig währet dein Gedächtnis.

Kondakion vom Heiligen, 6. Ton:

Weil du, ehrwürdiger Martyrer Dometios * alles, was vergänglich ist und was nach unten zieht, missachtetest, * erwiesest du den Mönchen dich als großer Lehrer. * Du fürchtetest nicht den Zorn des Kaisers, * der Christus nicht als wahren Gott verehren wollte * deshalb bist du auch dahin geschieden, * singend den alten Lobpreis: ** Gott ist mit mir und niemand kann wider mich sein.

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