Dreiunddreißigster Sonntag nach Pfingsten 2026

25 Januar 2026

33. Sonntag nach Pfingsten

Tageslesungen

Lesung aus dem ersten Brief des Hl. Apostels Paulus an Timotheos 4,9-15:

Dieses Wort ist glaubwürdig und wert, dass man es beherzigt. Dafür arbeiten und kämpfen wir, denn wir haben unsere Hoffnung auf den lebendigen Gott gesetzt, den Retter aller Menschen, besonders der Gläubigen. Das sollst du anordnen und lehren.

Niemand soll dich wegen deiner Jugend gering schätzen. Sei den Gläubigen ein Vorbild in deinen Worten, in deinem Lebenswandel, in der Liebe, im Glauben, in der Lauterkeit.

Lies ihnen eifrig (aus der Schrift) vor, ermahne und belehre sie, bis ich komme.

Vernachlässige die Gnade nicht, die in dir ist und die dir verliehen wurde, als dir die Ältesten aufgrund prophetischer Worte gemeinsam die Hände auflegten. Dafür sollst du sorgen, darin sollst du leben, damit allen deine Fortschritte offenbar werden.

Aus dem Hl. Evangelium nach Lukas 19,1-10:

Dann kam er nach Jericho und ging durch die Stadt. Dort wohnte ein Mann namens Zachäus; er war der oberste Zollpächter und war sehr reich. Er wollte gern sehen, wer dieser Jesus sei, doch die Menschenmenge versperrte ihm die Sicht; denn er war klein. Darum lief er voraus und stieg auf einen Maulbeerfeigenbaum, um Jesus zu sehen, der dort vorbeikommen musste.

Als Jesus an die Stelle kam, schaute er hinauf und sagte zu ihm: Zachäus, komm schnell herunter! Denn ich muss heute in deinem Haus zu Gast sein. Da stieg er schnell herunter und nahm Jesus freudig bei sich auf.

Als die Leute das sahen, empörten sie sich und sagten: Er ist bei einem Sünder eingekehrt. Zachäus aber wandte sich an den Herrn und sagte: Herr, die Hälfte meines Vermögens will ich den Armen geben, und wenn ich von jemand zu viel gefordert habe, gebe ich ihm das Vierfache zurück. Da sagte Jesus zu ihm: Heute ist diesem Haus das Heil geschenkt worden, weil auch dieser Mann ein Sohn Abrahams ist. Denn der Menschensohn ist gekommen, um zu suchen und zu retten, was verloren ist.

Hl. Sabbas, Erzbischof von Serbien

In der Kirche feiern wir heute den 33. Sonntag nach Pfingsten. Es ist der Sonntag nach Theophanie. Wir begehen außerdem das Gedächtnis unseres Vaters unter den Hll. Sabbas, Erzbischofs von Serbien und das Gedächtnis der Hl. Martyrin Tatjana.

Troparion, 3. Ton:

Den Weg, der zum Leben führt, hast du gewiesen * und bist Erstthronender und Lehrer gewesen; * gleich nach deiner Ankunft hast du, Hierarch Sabbas,* dein Vaterland erleuchtet, * denn du hast es wiedergeboren im Heiligen Geist. * Ins Paradies hast du, Ölbäumen gleich, deine Kinder gepflanzt; * deshalb verehren wir dich als Hierarchen * und Mitthronenden der Apostel * und wir flehen zu dir: * Bitt , unsern Gott, ** dass Er uns schenke Sein großes Erbarmen.

Kondakion, 8. Ton, nach: Der siegreichen:

Als des großen Ersthierarchen und Gefährten der Apostel * verherrlicht dich, o Ehrwürdiger, die Kirche deines Volkes * wohlan, der du freien Zutritt hast bei Christus, unserm Gott * befrei uns durch deine Fürbitte von allen Nöten ** auf dass wir dir rufen: sei gegrüßt, gottweiser Vater Sabbas.

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