Einunddreißigster Sonntag nach Pfingsten 2026

11 Januar 2026

Einunddreißigster Sonntag nach Pfingsten 2026

Tageslesungen

Lesung aus dem Brief des Hl. Apostels Paulus an die Galater 4,4–7:

Als aber die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau und dem Gesetz unterstellt, damit er die freikaufe, die unter dem Gesetz stehen, und damit wir die Sohnschaft erlangen. Weil ihr aber Söhne seid, sandte Gott den Geist seines Sohnes in unser Herz, den Geist, der ruft: Abba, Vater. Daher bist du nicht mehr Sklave, sondern Sohn; bist du aber Sohn, dann auch Erbe, Erbe durch Gott.

Aus dem Hl. Evangelium nach Matthäus 2,1–12:

Als Jesus zur Zeit des Königs Herodes in Betlehem in Judäa geboren worden war, kamen Sterndeuter aus dem Osten nach Jerusalem und fragten: Wo ist der neugeborene König der Juden? Wir haben seinen Stern aufgehen sehen und sind gekommen, um ihm zu huldigen.Als König Herodes das hörte, erschrak er und mit ihm ganz Jerusalem.

Er ließ alle Hohenpriester und Schriftgelehrten des Volkes zusammenkommen und erkundigte sich bei ihnen, wo der Messias geboren werden solle.

Sie antworteten ihm: In Betlehem in Judäa; denn so steht es bei dem Propheten:

Du, Betlehem im Gebiet von Juda, bist keineswegs die unbedeutendste unter den führenden Städten von Juda; denn aus dir wird ein Fürst hervorgehen, der Hirt meines Volkes Israel.

Danach rief Herodes die Sterndeuter heimlich zu sich und ließ sich von ihnen genau sagen, wann der Stern erschienen war. Dann schickte er sie nach Betlehem und sagte: Geht und forscht sorgfältig nach, wo das Kind ist; und wenn ihr es gefunden habt, berichtet mir, damit auch ich hingehe und ihm huldige.

Nach diesen Worten des Königs machten sie sich auf den Weg. Und der Stern, den sie hatten aufgehen sehen, zog vor ihnen her bis zu dem Ort, wo das Kind war; dort blieb er stehen. Als sie den Stern sahen, wurden sie von sehr großer Freude erfüllt.

Sie gingen in das Haus und sahen das Kind und Maria, seine Mutter; da fielen sie nieder und huldigten ihm. Dann holten sie ihre Schätze hervor und brachten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe als Gaben dar. Weil ihnen aber im Traum geboten wurde, nicht zu Herodes zurückzukehren, zogen sie auf einem anderen Weg heim in ihr Land.

Hl gerechten Joseph, Hl Konig David und Hl Jakobus

Wir begehen heute in der Kirche den 31. Sonntag nach Pfingsten. Es ist zugleich der Sonntag nach Christi Geburt, an dem wir das Gedächtnis des Hl. und gerechten Joseph, des Verlobten, des Hl. König David und des Hl. Jakobus, des Herrenbruders feiern.

Troparion, 2. Ton:

Verkünde, o Joseph * dem Gottesahnen David die Wunder: * Du sahst die Jungfrau gebären, * hast mit den Hirten gesungen * und, nachdem du vom Engel die Botschaft erhalten, * hast mit den Weisen du angebetet: * Bitte Christus, unsern Gott, ** dass Er unsere Seelen errette.

Kondakion, 3. Ton, nach: Die Jungfrau:

Der göttliche David ist heute voller Fröhlichkeit * und Joseph bringt Lobpreis dar mit Jakobus; * denn durch ihre Verwandtschaft mit dem Messias * empfingen sie die Krone der Unsterblichkeit * und sind voll Freude; * besingen den auf Erden unaussprechlich Geborenen * und rufen mit lauter Stimme: ** Rette, o Gütiger, alle, die Dich ehren.

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