Freitag der dritten Osterwoche 2026

01 Mai 2026

Freitag der 3. Woche nach Ostern

Tageslesungen

Aus der Apostelgeschichte 8, 40–9, 19:

Den Philippus aber sah man in Aschdod wieder. Und er wanderte durch alle Städte und verkündete das Evangelium, bis er nach Cäsarea kam.

Saulus wütete immer noch mit Drohung und Mord gegen die Jünger des Herrn. Er ging zum Hohenpriester und erbat sich von ihm Briefe an die Synagogen in Damaskus, um die Anhänger des (neuen) Weges, Männer und Frauen, die er dort finde, zu fesseln und nach Jerusalem zu bringen.

Unterwegs aber, als er sich bereits Damaskus näherte, geschah es, dass ihn plötzlich ein Licht vom Himmel umstrahlte. Er stürzte zu Boden und hörte, wie eine Stimme zu ihm sagte: Saul, Saul, warum verfolgst du mich? Er antwortete: Wer bist du, Herr? Dieser sagte: Ich bin Jesus, den du verfolgst. Steh auf und geh in die Stadt; dort wird dir gesagt werden, was du tun sollst. Seine Begleiter standen sprachlos da; sie hörten zwar die Stimme, sahen aber niemand. Saulus erhob sich vom Boden. Als er aber die Augen öffnete, sah er nichts. Sie nahmen ihn bei der Hand und führten ihn nach Damaskus hinein. Und er war drei Tage blind und er aß nicht und trank nicht.

In Damaskus lebte ein Jünger namens Hananias. Zu ihm sagte der Herr in einer Vision: Hananias! Er antwortete: Hier bin ich, Herr. Der Herr sagte zu ihm: Steh auf und geh zur sogenannten Geraden Straße und frag im Haus des Judas nach einem Mann namens Saulus aus Tarsus. Er betet gerade und hat in einer Vision gesehen, wie ein Mann namens Hananias hereinkommt und ihm die Hände auflegt, damit er wieder sieht.

Hananias antwortete: Herr, ich habe von vielen gehört, wie viel Böses dieser Mann deinen Heiligen in Jerusalem angetan hat. Auch hier hat er Vollmacht von den Hohenpriestern, alle zu verhaften, die deinen Namen anrufen.

Der Herr aber sprach zu ihm: Geh nur! Denn dieser Mann ist mein auserwähltes Werkzeug: Er soll meinen Namen vor Völker und Könige und die Söhne Israels tragen. Ich werde ihm auch zeigen, wie viel er für meinen Namen leiden muss.

Da ging Hananias hin und trat in das Haus ein; er legte Saulus die Hände auf und sagte: Bruder Saul, der Herr hat mich gesandt, Jesus, der dir auf dem Weg hierher erschienen ist; du sollst wieder sehen und mit dem Heiligen Geist erfüllt werden.

Sofort fiel es wie Schuppen von seinen Augen und er sah wieder; er stand auf und ließ sich taufen. Und nachdem er etwas gegessen hatte, kam er wieder zu Kräften. Einige Tage blieb er bei den Jüngern in Damaskus.

Lesung aus dem Hl. Evangelium nach Johannes 6, 48–54:

Der Herr sagte zu den zu Ihnen gekommenen Juden: Ich bin das Brot des Lebens. Eure Väter haben in der Wüste das Manna gegessen und sind gestorben. So aber ist es mit dem Brot, das vom Himmel herabkommt: Wenn jemand davon isst, wird er nicht sterben. Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Wer von diesem Brot isst, wird in Ewigkeit leben. Das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch, (ich gebe es hin) für das Leben der Welt.

Da stritten sich die Juden und sagten: Wie kann er uns sein Fleisch zu essen geben?

Jesus sagte zu ihnen: Amen, amen, das sage ich euch: Wenn ihr das Fleisch des Menschensohnes nicht esst und sein Blut nicht trinkt, habt ihr das Leben nicht in euch.

Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, hat das ewige Leben, und ich werde ihn auferwecken am Letzten Tag.

die Gottesmutter-Ikone “Maximowskaja”

In der Kirche ehren wir heute die Gottesmutter-Ikone “Maximowskaja”.

Troparion, 4. Ton:

Heute erstrahlt in hellem Glanz die erhabene Stadt Wladimir,* die, Gebieterin, freudig das Fest Deiner Erscheinung vor dem Hl. Maxim feiert,* in ihm seiend, ihn ehrend und zu ihm betend, rufen wir:* o wunderbarste Gebieterin, Gottesgebärerin bitte beim Allewigen Hohenpriester, Deinem Sohn,* dass Er die orthodoxe Kirche als unerschütterlich stärke,* unsere Stadt Wladimir und das ganze russische Land schütze** und im rechten Glauben unsere Seelen rette.

Kondakion, 6. Ton:

Blicke herab auf uns, du allgepriesene Gottesgebärerin,* lass Licht auf verfinsterte Herzen scheinen* und erleuchte deine Herde, du Allreine,* denn du willst und kannst als Mutter des Schöpfers handeln,* und rufe denen zu, die zu dir beten:** Ich bin mit euch, und niemand vermag etwas gegen euch.

Wir begehen heute auch das Gedächtnis des Hl. Johannes, Schülers des Hl. Gregorios, des Dekapoliten.

Troparion, 8. Ton:

In dir, o Vater, wurde das Ebenbild sorglich bewahrt; * denn du nahmst das Kreuz auf dich und folgtest Christus nach * durch deine eigenen Werke hast du gelehrt das vergängliche Fleisch gering zu achten * und dich der Seele zu widmen, der unsterblichen Kreatur; * deshalb freut dein Geist sich nun mit den Engeln, o Heiliger Johannes.

Kondakion, 4. Ton, nach: Freiwillig:

Nachdem du, o Vater Johannes, * durch Enthaltsamkeit dein Leben geziert * und dein Fleisch abgetötet, * hast, o Allseliger du, * die Listen des Feindes besiegt * und bist als würdiger Erbe * zu Gott hinüber gegangen * in das ewige Leben, das keinen Kummer mehr kennt, ** nun bitte Gott, dass Er unsere Seelen errette.

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