Freitag der ersten Vorfastenwoche 2026

06 Februar 2026

Freitag der 1. Vorfastenwoche

Tageslesungen

Lesung aus dem ersten Brief des Hl. Apostels Johannes 2,7-17:

Liebe Brüder, ich schreibe euch kein neues Gebot, sondern ein altes Gebot, das ihr von Anfang an hattet. Das alte Gebot ist das Wort, das ihr gehört habt.

Und doch schreibe ich euch ein neues Gebot, etwas, das in ihm und in euch verwirklicht ist; denn die Finsternis geht vorüber und schon leuchtet das wahre Licht. Wer sagt, er sei im Licht, aber seinen Bruder hasst, ist noch in der Finsternis. Wer seinen Bruder liebt, bleibt im Licht; da gibt es für ihn kein Straucheln. Wer aber seinen Bruder hasst, ist in der Finsternis. Er geht in der Finsternis und weiß nicht, wohin er geht; denn die Finsternis hat seine Augen blind gemacht.

Ich schreibe euch, ihr Kinder, dass euch durch seinen Namen die Sünden vergeben sind.

Ich schreibe euch, ihr Väter, dass ihr den erkannt habt, der von Anfang an ist. Ich schreibe euch, ihr jungen Männer, dass ihr den Bösen besiegt habt.

Ich schreibe euch, ihr Kinder, dass ihr den Vater erkannt habt. Ich schreibe euch, ihr Väter, dass ihr den erkannt habt, der von Anfang an ist. Ich schreibe euch, ihr jungen Männer, dass ihr stark seid, dass das Wort Gottes in euch bleibt und dass ihr den Bösen besiegt habt.

Liebt nicht die Welt und was in der Welt ist! Wer die Welt liebt, hat die Liebe zum Vater nicht. Denn alles, was in der Welt ist, die Begierde des Fleisches, die Begierde der Augen und das Prahlen mit dem Besitz, ist nicht vom Vater, sondern von der Welt. Die Welt und ihre Begierde vergeht; wer aber den Willen Gottes tut, bleibt in Ewigkeit.

Aus dem Hl. Evangelium nach Markus 14,3-9:

Als Jesus in Betanien im Haus Simons des Aussätzigen bei Tisch war, kam eine Frau mit einem Alabastergefäß voll echtem, kostbarem Nardenöl, zerbrach es und goss das Öl über sein Haar. Einige aber wurden unwillig und sagten zueinander: Wozu diese Verschwendung? Man hätte das Öl um mehr als dreihundert Denare verkaufen und das Geld den Armen geben können. Und sie machten der Frau heftige Vorwürfe.

Jesus aber sagte: Hört auf! Warum lasst ihr sie nicht in Ruhe? Sie hat ein gutes Werk an mir getan. Denn die Armen habt ihr immer bei euch und ihr könnt ihnen Gutes tun, so oft ihr wollt; mich aber habt ihr nicht immer. Sie hat getan, was sie konnte. Sie hat im voraus meinen Leib für das Begräbnis gesalbt. Amen, ich sage euch: Überall auf der Welt, wo das Evangelium verkündet wird, wird man sich an sie erinnern und erzählen, was sie getan hat.

Hl Ksenia von St. Petersburg

Am heutigen Tag begehen wir in der Kirche das Gedächtnis unserer ehrwürdigen Mutter Ksenia von St. Petersburg.

Troparion, 4. Ton:

Da du von Herzen Christi Armut geliebt, * genießest du heute vom Mahle der Unsterblichkeit; * durch deinen vorgetäuschten Irrsinn aber * hast du den Irrsinn dieser Welt entlarvt, * und durch des Kreuzes Demut hast Gottes Kraft du erlangt; * wohlan, da du, o selige Xenia, * die Gabe wunderwirkender Hilfe empfingst: * Bitt Christi, unsern Gott, dass Er durch unsere Umkehr ** von allem Übel erlöse.

Kondakion, 3. Ton:

Heut frohlockt die Stadt des heiligen Petrus, * und vielen Leidtragenden wird Trost beschert, * da alle sie auf deine Fürbitte vertraun, * allselige Xenia, ** denn du gereichst der Stadt zum Ruhme und zur Festigkeit.

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