
Aus dem ersten Brief des hl. Apostels Paulus an die Korinther 4, 5-8:
Richtet also nicht vor der Zeit; wartet, bis der Herr kommt, der das im Dunkeln Verborgene ans Licht bringen und die Absichten der Herzen aufdecken wird! Dann wird jeder sein Lob von Gott erhalten.
Brüder und Schwestern, ich habe das auf mich und Apollos bezogen, und zwar euretwegen, damit ihr an uns lernt: Nicht über das hinaus, was in der Schrift steht, dass also keiner zugunsten des einen und zum Nachteil des andern sich wichtig machen darf. Denn wer räumt dir einen Vorrang ein? Und was hast du, das du nicht empfangen hättest? Wenn du es aber empfangen hast, warum rühmst du dich, als hättest du es nicht empfangen? Ihr seid schon satt, ihr seid schon reich geworden, ohne uns seid ihr zur Herrschaft gelangt. Wäret ihr doch nur zur Herrschaft gelangt! Dann könnten auch wir mit euch zusammen herrschen.
Lesung aus dem Hl. Evangelium nach Matthäus 13, 44-54:
Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Schatz, der in einem Acker vergraben war. Ein Mann entdeckte ihn und grub ihn wieder ein. Und in seiner Freude ging er hin, verkaufte alles, was er besaß, und kaufte den Acker. Auch ist es mit dem Himmelreich wie mit einem Kaufmann, der schöne Perlen suchte. Als er eine besonders wertvolle Perle fand, ging er hin, verkaufte alles, was er besaß, und kaufte sie.
Wiederum ist es mit dem Himmelreich wie mit einem Netz, das ins Meer ausgeworfen wurde und in dem sich Fische aller Art fingen. Als es voll war, zogen es die Fischer ans Ufer; sie setzten sich, sammelten die guten Fische in Körbe, die schlechten aber warfen sie weg. So wird es auch am Ende der Welt sein: Die Engel werden kommen und die Bösen aus der Mitte der Gerechten aussondern und sie in den Feuerofen werfen. Dort wird Heulen und Zähneknirschen sein.
Habt ihr das alles verstanden? Sie antworteten ihm: Ja. Da sagte er zu ihnen: Deswegen gleicht jeder Schriftgelehrte, der ein Jünger des Himmelreichs geworden ist, einem Hausherrn, der aus seinem Schatz Neues und Altes hervorholt. Und es geschah, als Jesus diese Gleichnisse beendet hatte, zog er weiter.
Jesus kam in seine Heimatstadt und lehrte die Menschen in ihrer Synagoge, sodass sie außer sich gerieten vor Staunen und sagten: Woher hat er diese Weisheit und die Macht?

Wir feiern heute das Gedächtnis unseres ehrwürdigen Vaters Sampson, der Gastfreundliche.
Troparion, 8. Ton:
In deiner Geduld hast deinen Lohn du erhalten, ehrwürdiger Vater * denn unaufhörlich verharrtest du im Gebete * liebtest die Armen und versorgtest sie mit dem Nötigsten; * wohlan, barmherziger, seliger Samson ** bitt Christus, unsern Gott, dass Er unsere Seelen errette.
Kondakion, 8. Ton, nach: Als Erstlinge:
Als besten Arzt und wohl angenommenen Fürbitter, * preisen wir dich in Liedern und Gesängen, * bei deinen göttliche Reliquien zusammengekommen, * o gottweiser, ehrwürdiger Sampson ** und verherrlichen Christus, der solche Gnade der Heilung dir geschenkt.