Gleichnis “Spuren im Sand”

6. August 2021

Spuren im Sand

Eines Tages hatte ein gläubiger Mann einen Traum. Er träumte, dass er an einem Sandstrand entlang läuft und unser Herr Jesus Christus an seiner Seite geht. Am Himmel erschienen Bilder aus seinem Leben und nach jedem Bild bemerkte er im Sand zwei Reihen von Spuren im Sand, von seinen eigenen und den Füßen des Herrn.

Als vor ihm das letzte Bild seines Lebens auftauchte, schaute er auf die Spuren im Sand. Und er sah, dass sich im Laufe seines Lebens für gewisse Zeiten nur eine Spur im Sand abzeichnete. Er bemerkte auch, dass es die besonders schwierigen und unglücklichen Zeiten in seinem Leben waren. Darüber war er sehr bekümmert und fragt den Herrn: “Hast du mir nicht gesagt, wenn du mir folgst, dann werde ich dich nicht verlassen. Aber ich habe bemerkt, dass in den schwersten Zeiten meines Lebens nur eine Reihe Fußspuren im Sand zu sehen war. Warum hast du mich verlassen, als ich dich am dringendsten brauchte.”

Der Herr antwortete: “Mein liebes, geliebtes Kind! Ich liebe dich und verlasse dich niemals. Als in dein Leben Kummer und Versuchung trat, erschien auf dem Sand nur eine einzige Fußspur. Denn in diesen Zeiten habe ich dich auf meinen Händen getragen.”

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