„Großer Kanon“ des Andreas von Kreta, Vierter Abschnitt

10. März 2022

Lesung des “Großen Kanon” zu Beginn der Großen Fastenzeit

Lesung des “Großen Kanon” zu Beginn der Großen Fastenzeit

Vierter Abschnitt. Erste Ode

Zum Helfer, Beschützer ward mir zum Heile dieser mein Gott, drum will ich ihn preisen; der Gott meines Vaters, ihn will ich erheben. Denn herrlich ist er verherrlicht.

Lamm Gottes, das die Sünden aller wegnimmt, nimm fort von mir die Kettenlast der Sünden und gib in deiner Güte Nachlass der Sünden mir.

Vor dir, o Jesu, knie ich hin. Dir hab ich gesündigt, vergib mir. Nimm fort von mir die Kettenlast der Sünden. In deiner Güte, Gott, nimm mich, den Reuigen, auf.

Nicht geh mit mir ins Gericht, vorführend meine Werke, nachspürend den Worten, strafend die Triebe. Nein, in deiner Liebe hab nicht auf meine Sünden acht. Rette mich. Denn alles steht in deiner Macht.

Es ist zur Reue Zeit. Ich komm zu dir, dem Bildner mein. Nimm fort von mir die Kettenlast der Sünden. Und gib in deiner Güte Nachlass der Sünden mir.

Der Seele Vermögen hab ich durch meine Sünde verzehrt, und ich bin ausgeleert von frommer Tugend. Hungernd ich rufe: Quell des Erbarmens, huldvoll erbarm du dich mein.

Dich beugend unter Christi Gottesgebote, tratest zu ihm du hinzu, verlassend der Leidenschaften unaufhaltsame Triebe, und alle Tugenden hast wie eine einzige du ganz gottesfürchtig vollbracht.

O Dreiheit, überwesentlich, in der Einheit verehrt, nimm fort von mir die Kettenlast der Sünde. In deiner Güte, Gott, nimm mich, den Reuigen, auf.

Gottesmutter, du Hoffnung und Hilfe derer, die dich in Hymnen besingen, nimm fort von mir die Kettenlast der Sünden und, Herrin, heilige, nimm mich, den Reuigen, auf.

Vierter Abschnitt. Zweite Ode

Schauet, schauet, Gott bin ich. Manna ließ ich regnen und in der Wüste aus dem Felsen einst das Wasser quellen meinem Volk, mit meiner Rechten, meiner Kraft allein.

Ich habe einen Mann getötet, zu Striemen mir, und einen Jüngling, zur Wunde mir, so heißt es, rief klagend Lamech. Doch du erzitterst, meine Seele, nicht die du das Fleisch befleckt, den Geist geschändet.

Einen Turm ersannst du zu bauen, Seele. Und eine Burg aufzurichten durch deine Lüste. Doch der Bildner verwirrte deine Pläne, zertrümmerte zu Staub deine Gerüste.

Weh, wie hast du Lamech nachgestrebt, dem Mörder: deine Seele tötetest wie einen Mann du, den Geist wie einen Jüngling, wie einen Bruder meinen Leib wie Kain, der Mörder, durch der Wollust Triebe.

Regnen ließ der Herr vom Herrn einst Feuer, Sodoms üppige Sünde zu verbrennen. Doch du entzündetest der Hölle Glut, in der du, Seele, bitter brennen wirst.

Verwundet bin ich und geschlagen. Schau des Feindes Pfeile, die meine Seele, meinen Leib durchbohrten. Schau, die Wunden, die Geschwüre, die Verstümmelungen beklagen laut die Schläge meiner selbst gewählten Leidenschaften.

Du strecktest aus deine Hände, Maria, zum erbarmenden Gott, in den Abgrund der Sünden versenkt. Und wie dem Petrus als Menschenfreund helfend, streckte er aus seine Hand, da auch deine Umkehr auf alle Weise er suchte.

Anfang lose, unerschaffene Dreiheit, unteilbare Einheit, nimm den Reuigen auf, errette den Sünder. Ich bin dein Gebilde, verachte mich nicht. Nein, schone meiner und bewahre mich vor der Glut der Verdammnis.

Reine Gebieterin, Gottesgebärerin, du Hoffnung derer, die laufen zu dir, du Hafen der von Stürmen Umbrausten: den Erbarmer, deinen Schöpfer und Sohn, stimme durch deine Bitten gnädig mir.

Vierter Abschnitt. Dritte Ode

Mach fest, o Herr, mein Herz, das schwankende, am Felsen deiner Satzung. Denn du allein bist heilig, du allein der Herr.

Ähnlich geworden bist du, o Seele, der Ägypterin Hagar von einst, indem du deinen Willen knechten ließest und als jungen Ismael die Selbstgefälligkeit gebarst.

Die Jakobsleiter kennst du, Seele mein, die von der Erde reichte bis in die Himmel. Warum erwarbst du dir nicht die Frömmigkeit als sicheren Grund?

Den Priester Gottes und alleinigen König, das Ebenbild Christi, sein Erdenleben unter Menschen ahm nach.

Bekehr dich und seufze, Seele, du zage, bevor am Ende der Tage alles sich versammelt und ehe die Türe des Brautgemaches verschließet der Herr.

Werde zur Salzsäule nicht, o Seele, die rückwärts sich wendet. Sodoms Vorbild möge dich schrecken. Hinauf nach Segor musst du dich retten.

Verschmäh nicht, Herr, das Flehen jener, die dir Preislieder weihen. Nein, Menschengütiger, habe Erbarmen. Denen die im Glauben dich bitten, schenke Verzeihen.

Einfache Einheit, unerschaffene, anfang lose Natur, in der Personen Dreiheit in Hymnen besungen, errette uns, die gläubig ehren deine Macht.

Den Sohn, der vor Ewigkeit aus dem Vater gezeugt ward, hast du, Gottesgebärerin, in der Zeit ohne Hilfe des Mannes geboren. Ein neues Wunder. Jungfrau bliebst du und nährtest dein Kind.

Vierter Abschitt. Vierte Ode

Kunde hatte der Prophet von deinem Kommen, Herr, und er geriet in Furcht, weil du kommen wolltest als einer Jungfrau Kind, dich Menschen zeigen wolltest. Gesagt hat er: Vernommen hab ich deine Kunde und geriet in Furcht. Preis sei deiner Macht.

Kurz ist meines Lebens Zeit und voll von Mühen, voll von Schlechtigkeit. Wohlan, lock mich durch Reue an dich und durch Erkennen ruf mich zurück, damit ich nicht des Fleisches Beute, seine Speise werde. Du selber, Heiland, mußt dich mein erbarmen.

Mit königlichem Rang bekleidet, mit Diadem und Purpur ward jener reichbegüterte, gerechte Mensch, durch Reichtum und durch Herden mächtig, plötzlich seines Reichtums, seiner Herrlichkeit beraubt, der königlichen Würde, ward zum Bettler.

Jener war gerecht und ohne Makel, mehr als alle, und doch entrann er des Betrügers Listen und Gefahren nicht. Was wirst du erst, arme Seele, tun, die du die Sünde liebst, wenn dir etwas Unerwartetes geschieht, sich drohend auf dich legt?

Töricht und ohne Grund bin ich jetzt stolz und kühnen Herzens. Verdamm mich mit dem Pharisäer nicht, vielmehr des Zöllners Demut mir verleih, einziger Erbarmer und gerechter Richter, und zähl mich diesem bei.

Versündigt hab ich mich, mein fleischliches Gefäß geschändet, ich weiß es, o Erbarmer. Wohlan, lock mich durch Reue an dich und durch Erkennen ruf mich zurück, damit ich nicht des Feindes Beute, seine Speise werde. Du selber, Heiland, mußt dich mein erbarmen.

Mein eignes Götzenbild bin ich geworden, durch Leidenschaften meine Seele schädigend. Wohlan, lock mich durch Reue an dich und durch Erkennen ruf mich zurück, damit ich nicht des Feindes Beute, seine Speise werde. Du selber, Heiland, mußt dich mein erbarmen.

Nicht hörte ich auf deine Stimme und überhörte deine Schrift, Gesetzesgeber. Wohlan, lock mich durch Reue an dich und durch Erkennen ruf mich zurück, damit ich nicht des Feindes Beute, seine Speise werde. Du selber, Heiland, mußt dich mein erbarmen.

In großer Frevel Tiefe versenkt, ließest nicht zurück du dich halten, nein, liefest in besserer Einsicht wunderbar und sicher im Werk zum höchsten Gipfel der Tugend, in Staunen versetzend, Maria, der Engel Natur.

Als unteilbar im Wesen, als unvermischbar in den Personen bekenne ich dich, die dreifaltige, einzige Gottheit, in gleicher Macht, auf gleichem Thron. Ich singe dir den großen Gesang, der in den Höhen dreifaltig als Hymne erklingt.

Du bist Mutter und Jungfrau und bleibst in beidem wirkliche Jungfrau. Das Kind schafft neu die Gesetze der Natur. Der Schoß gebiert ohne Zeugung. Wenn Gott es will, steht still die Ordnung der Natur. Denn er wirket, was er will.

Vierter Abschnitt. Fünfte Ode

Der aus der Nacht zu dir frühmorgens, Menschenfreund, erwacht, erleuchte ihn, ich bitte, und führ auch mich auf deiner Satzung Wegen und lehr mich, Heiland, deinen Willen tun.

Die zu Boden Gekrümmte ahm, Seele, nach. Komm her, fall nieder zu Jesu Füßen, daß er dich aufrichte wieder. Und schreiten wirst du recht die Pfade des Herrn.

Und wenn du, Herr, ein tiefer Bronnen bist, so laß uns deine reinen Adern Ströme fließen, damit ich nicht mehr wie die Samariterin dürste, wenn ich trinke. Denn reichlich bietest du dar die Bäche des Lebens.

Zum Siloasee sollen meine Tränen mir werden, Herrscher und Herr, damit auch ich des Herzens Augen benetze und geistig dich schaue, das ewige Licht.

In unvergleichlicher Liebe, Allselige, sehnend dich, des Kreuzes Holz zu verehren, wardst du in der Liebe gewürdigt: würdig denn halte auch mich, zu erlangen die himmlische Ehre.

Dich, Dreiheit, preisen wir, den einen Gott. Heilig, heilig, heilig bist du, Vater, Sohn und Geist, einfache Wesenheit, als Einheit stets verehrt.

Mit meinem Staubgewand, das er nahm aus dir, hat, Unversehrte, Reine, o Mutter – Jungfrau, Gott, sich bekleidet, er, der erschuf die Äonen und mit sich vereinte der Menschen Natur.

Vierter Abschnitt. Sechste Ode

Mit meinem ganzen Herzen schrie zu Gott ich, dem Erbarmer. Und aus der tiefsten Tiefe hat er mich gehört, aus der Verderbnis mein Leben mir erhöht.

Ich, Heiland, bin die königliche Drachme, die einst du verlorst. Doch, göttliches Wort, dein Licht entzünde und suche sie und finde dein Bild.

Widersteh und bekrieg die Leidenschaften des Fleisches wie Jesus den Amalek und die Gabaoniten in stetigem Sieg über die trügerischen Gedanken.

Um der Leiden Glut zu versengen, ließest stets der Tränen Bäche du strömen, Maria, aus brennender Seele. Ihre Gnade gewähre auch mir, deinem Knecht.

Des Himmels Gelassenheit hast du erworben dir durch dein erhabenstes Leben, o Mutter, auf Erden. Drum flehe, daß die, welche dich in Hymnen besingen, auf deine Bitten von den Leidenschaften werden erlöst.

Eine einfache Dreiheit bin ich, ungeteilt, in den Personen geschieden. Und eine Einheit bin ich, im Wesen geeint: der Vater, so heißt es, der Sohn und der göttliche Geist.

Dein Schoß hat Gott uns geboren in unserer Gestalt. Wohlan, den Schöpfer aller fleh an, Gottesmutter, daß durch deine Bitten wir Rechtfertigung finden.

Kondakion

Meine Seele, meine Seele, steh auf. Warum schläfst du? Es nahet das Ende. Dann wirst du wehklagen. Sei also nüchtern, daß deiner schone Christus, der Gott, der so allen Orten zugegen, der alles erfüllt.

Vierter Abschnitt. Siebente Ode

Wir haben gesündigt, gesetzlos gehandelt, Unrecht verübt vor deinem Angesicht. Nicht haben wir beachtet, nicht erfüllt deine Gebote. Wohlan verwirf uns nicht am Ende, Gott der Väter.

Hingeflohn sind wie ein Traum dessen, der da erwacht, meine Tage. Darum erhebe ich Klage wie Ezechias auf meinem Lager, daß man mir mehre des Lebens Tage. Doch welcher Isaias wird dir beistehn, Seele, wenn nicht der Gott aller?

Vor dir sink ich hin, dir bring ich dar wie Tränen meine Worte. Ich habe gesündigt, wie nicht die Buhlerin, und gesetzlos gehandelt wie kein anderer, der auf Erden gewandelt. Doch du, o Herr, erbarme dich deines Gebildes und ruf mich wieder heim.

Verschüttet habe ich dein Bild und dein Gebot verletzt. Verdunkelt ward alle Schönheit, und durch die Lüste, Heiland, ward ausgelöscht die Lampe. Doch erbarmend gib mir, wie David singt, die Wonne wieder.

Kehr um, bereue, enthülle, was verborgen. Und Gott es sag, der alles weiß: Du weißt um meine Heimlichkeiten. Du kannst allein mich retten. Du selbst erbarm dich mein, wie David singt, nach deinem Erbarmen.

Zur reinen Gottesmutter hast einst du gerufen und abgewehrt hast du der lästig drückenden Leidenschaft Wut und beschämt den Feind, den Betrüger. Wohlan, verleihe nun Hilfe in der Drangsal auch mir, deinem Knecht.

Den du geliebt, den du ersehntest, um dessentwillen hinsiechte dein Leib, o Selige, flehe zu Christus jetzt für die Knechte, daß er uns allen sei gnädig, ein Leben im Frieden denen verleihe, die ihn verehren.

Als einfache Einheit, ungeteilt und gleicher Wesenheit, als Heilige Dreiheit, als Lichter und Licht, als Heilige Drei und Heiliges Eine, wird Gott, die Dreiheit, gepriesen in Hymnen. Wohlan denn, besinge in Hymnen, preise das Leben, die Fülle des Lebens, o Seele, ihn, der da ist aller Gott.

Dich besingen in Hymnen wir, dich rühmen, dich verehren wir, Gottes Mutter, die du aus der unzertrennlichen Dreiheit den Einen geboren, der dein Sohn ist, der Gott ist. Du hast uns Erdenbewohnern erschlossen die Himmel.

Vierter Abschnitt. Achte Ode

Den die Heere der Himmel rühmend erheben, vor dem die Cherubim und die Seraphim beben, jeglicher Geist, jegliche Schöpfung, preist, rühmt und erhebet ihn in alle Äonen.

Das Alabastergefäß voll Tränen, Heiland, wie duftende Narde ganz gieß ich es aus und rufe zu dir gleich der Buhlerin, um Barmherzigkeit bittend. Dir trage ich vor mein Gebet und bitte dich, mir zu vergeben.

Wenn auch niemand also wie ich vor dir gesündigt, so nimm gleichwohl auch mich auf, erbarmender Heiland, der zage zurück sich wendet zu dir und aufschreit in sehnender Klage. Ich habe gesündigt dir allein, gesetzlos gehandelt, erbarme dich mein.

Schone, Heiland, des eignen Gebilds und such wie ein Hirte das verlorene Schaf, das sich verirrte. Entreiß es dem Wolfe. Zum Lämmlein, das mit deiner Milch du nährst, mach mich auf deiner Schafe Weide.

Wenn du dich niederlässest als Richter, Erbarmer, und deine furchterregende Herrlichkeit zeigst, Christus, wehe, welche Furcht wird dann sein, wenn aufflammt das Feuer, wenn alle erbeben vor deinem unerträglichen Richterstuhl.

Des nie untersinkenden Lichtes Mutter hat dich erleuchtet, von der Nacht der Leidenschaften frei dich gemacht. Wohlan, aufgenommen in dich hast du die Gnade des Geistes, erleuchte, Maria, die gläubig dich preisen.

Das neue Wunder erschauend, erschauerte, Mutter, in dir der heilige Zosimas. Denn er sah einen Engel im Fleische und von Verwunderung ward ganz er erfüllt, Christus preisend in die Äonen.

Anfangloser Vater, gleichanfangloser Sohn, guter Tröster, gerechter Geist, des Gottesworts Zeuger, des anfanglosen Vaters Wort, belebender, aufbauender Geist, Dreieinheit, erbarme dich mein.

Wie aus Fäden, in Meerpurpur getaucht, o Reine, ward das geistige Purpurgewand, des Emanuel Fleisch drinnen in deinem Schoße gewebt. Drum verehren wir dich als Gottesmutter in Wahrheit.

Vierter Abschnitt. Neunte Ode

Unerforschlich ist die Geburt nach jungfräulicher Empfängnis, jungfräulich die Mutterschaft der Frau, die keinen Mann gekannt. Denn Gottes Geburt macht neu die Geschöpfe. Drum preisen wir, alle Geschlechter, in rechtem Glauben dich als unseres Gottes jungfräuliche Mutter.

Erbarme dich meiner, rette mich. Sohn Davids, hab Mitleid mit mir. Die Besessenen hast du geheilt durch dein Wort. Sprich auch zu mir wie zum Räuber das erbarmende Wort: Wahrlich, sage ich dir, du wirst mit mir im Paradiese sein, wenn ich in meine Herrlichkeit komme.

Ein Räuber klagte dich an. Ein Räuber hat als Gott dich bekannt. Denn beide hingen mit dir am Kreuz. Wohlan, du, reich im Erbarmen, wie deinem gläubigen Räuber, der als Gott dich erkannte, so öffne auch mir zu deinem herrlichen Reiche das Tor.

Es versank die Schöpfung in Leid, da sie am Kreuze dich sah. Die Berge, die Felsen barsten vor Schrecken. Es begann auch die Erde zu beben, der Hades wurde beraubt. Es verfinsterte gar das Licht sich am Tage, da es, o Jesus, angenagelt sah deinen Leib.

Nicht fordre von mir würdige Früchte der Buße. Denn nachgelassen hat in mir die Kraft. Schenk mir ein Herz, ein immer zerknirschtes, schenke mir Armut des Geistes, damit ich dieses dir bringe als wohlgefälliges Opfer, einziger Heiland.

Mein Richter du, mein Bürge. Wiederkommen wirst du mit den Engeln, über alle Welt zu halten Gericht. Schau mich dann an mit deinem erbarmenden Blick und schone dann meiner und hab Mitleid, Jesus, mit mir, der mehr als jedes Menschenwesen gesündigt.

Alle Heere der Engel, der Sterblichen Scharen hast durch dein neues Leben du in Staunen versetzt, unkörperlich lebend, die Natur überwindend. Dafür bist du wie eine Körperlose, Maria, geschritten über den Jordan.

Den Bildner stimme gnädig denen, die dich preisen, o selige Mutter, dass befreit sie werden aus Mühsal und Trübsal, die rings sie bedrängen, damit wir aus den Gefahren befreit, ohne Ende erheben den Herrn, der dich hat verherrlicht.

Ikone des Hl. Andreas von Kreta und der Hl. Maria von Ägypten

Ikone des Hl. Andreas von Kreta und der Hl. Maria von Ägypten

Troparion des Heiligen

Andreas, verehrungswürdiger, dreimal glückseliger Vater, Kretas Hirte, unaufhörlich bitte für die, die dich in Hymnen besingen, dass bewahrt wir bleiben vor allem Zorne, vor Bedrängnis, Verderben, und der Sünden Vergebung erlangen, die wir stets dein Gedächtnis ehrend begehen.

Abschließendes doxologisches Troparion mit Theotokion

Preisen lasst uns den Vater, erheben den Sohn, treu lasst uns verehren den Heiligen Geist, die unzertrennliche Dreiheit, die Einheit im Wesen, das Licht und die Lichter, das Leben und die Fülle des Lebens, die Leben spendet und Licht den Enden der Welt.

Deine Stadt bewache, Gebärerin Gottes, Allreine. Denn in dir ist gläubig sie Königin, in dir ist sie stark. Und durch dich siegend, wendet sie ab jegliche Prüfung, vernichtet sie die Feinde und lenkt die Untertanen.

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