Hochfest der Geburt unseres Herrn Jesus Christus 2026

07 Januar 2026

Hochfest der Geburt unseres Herrn Jesus Christus

Tageslesungen

Lesung aus dem Brief des Hl. Apostels Paulus an die Galater 4,4–7:

Als aber die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau und dem Gesetz unterstellt, damit er die freikaufe, die unter dem Gesetz stehen, und damit wir die Sohnschaft erlangen. Weil ihr aber Söhne seid, sandte Gott den Geist seines Sohnes in unser Herz, den Geist, der ruft: Abba, Vater. Daher bist du nicht mehr Sklave, sondern Sohn; bist du aber Sohn, dann auch Erbe, Erbe durch Gott.

Aus dem Hl. Evangelium nach Matthäus 2,1–12:

Als Jesus zur Zeit des Königs Herodes in Betlehem in Judäa geboren worden war, kamen Sterndeuter aus dem Osten nach Jerusalem und fragten: Wo ist der neugeborene König der Juden? Wir haben seinen Stern aufgehen sehen und sind gekommen, um ihm zu huldigen.Als König Herodes das hörte, erschrak er und mit ihm ganz Jerusalem.

Er ließ alle Hohenpriester und Schriftgelehrten des Volkes zusammenkommen und erkundigte sich bei ihnen, wo der Messias geboren werden solle.

Sie antworteten ihm: In Betlehem in Judäa; denn so steht es bei dem Propheten:

Du, Betlehem im Gebiet von Juda, bist keineswegs die unbedeutendste unter den führenden Städten von Juda; denn aus dir wird ein Fürst hervorgehen, der Hirt meines Volkes Israel.

Danach rief Herodes die Sterndeuter heimlich zu sich und ließ sich von ihnen genau sagen, wann der Stern erschienen war. Dann schickte er sie nach Betlehem und sagte: Geht und forscht sorgfältig nach, wo das Kind ist; und wenn ihr es gefunden habt, berichtet mir, damit auch ich hingehe und ihm huldige.

Nach diesen Worten des Königs machten sie sich auf den Weg. Und der Stern, den sie hatten aufgehen sehen, zog vor ihnen her bis zu dem Ort, wo das Kind war; dort blieb er stehen. Als sie den Stern sahen, wurden sie von sehr großer Freude erfüllt.

Sie gingen in das Haus und sahen das Kind und Maria, seine Mutter; da fielen sie nieder und huldigten ihm. Dann holten sie ihre Schätze hervor und brachten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe als Gaben dar. Weil ihnen aber im Traum geboten wurde, nicht zu Herodes zurückzukehren, zogen sie auf einem anderen Weg heim in ihr Land.

Geburt unseres Herrn

Heute feiern wir in der Kirche das Hochfest der Geburt unseres Herrn, Gottes und Erlösers Jesu Christi dem Fleische nach.

Troparion, 4. Ton:

Deine Geburt, Christus, Du, unser Gott, * hat der Welt das Licht der Erkenntnis gebracht; * denn in ihm wurden die Diener der Sterne * durch einen Stern belehrt, * Dich anzubeten als die Sonne der Gerechtigkeit * und Dich als Aufgang aus der Höhe zu erkennen: ** Herr, Ehre sei Dir.

Hypakoi, 8. Ton:

Nun, da als Knäblein Du in einer Krippe liegst, * ruft Dir der Himmel durch den Stern die Magier herbei * und schenkt durch sie die Morgengabe Dir der Heiden; * und sie erschrecken doch vor Deinem Thron nicht oder Deinem Szepter, * sondern vor der großen Armut; * dann was ist ärmer noch als Windeln? * Und dennoch strahlt der ganze Reichtum ** Deiner Gottheit draus hervor: Herr, Ehre sei Dir!

Kondakion, 3. Ton:

Die Jungfrau gebiert heute den Überseienden, * und die Erde bietet eine Höhle dem Unzugänglichen; * Engel lobsingen mit Hirten, * und Weise wandern mit einem Stern; * denn für uns ward geboren ein kleines Knäblein: Der urewige Gott.

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