Lobgesänge am Fest des Hl. Bischofs Nikolaus

19. Dezember 2023

Hl. Nikolaus

Troparion, 4. Ton:

Als Richtschnur des Glaubens, * als Vorbild der Sanftmut und Meister der Zucht * erweist dich deiner Herde * die Wahrheit deine Werke. * Deshalb wird deine Demut mit Erhöhung belohnt * und deine Armut mit Reichtum. * Heiliger Vater Nikolaus * bitt Christi, unsern Gott ** dass Er unsere Seelen errette.

Kondakion, 3. Ton, nach: Die Jungfrau:

Zu Myra, o Heiliger * hast als Hierurg du dich erwiesen, * Christi Evangelium hast o Ehrwürdiger du erfüllet: * Hingabst du deine Seele für deine Herde * und rettetest die Unschuldigen vor dem Tode: * Deshalb wardst du geheiligt * als großer Myste ** der Gottesgnade.

Stichiren zur Litia

1. Ton

Ohne Unterlass hast du gestrebt nach der Höhe der Erkenntnis * und im Geheimen betrachtet der Weisheit Tiefe * und so reich gemacht, o Vater, * die Welt durch deine Unterweisungen. * Bitte Christus, Hierarch Nikólaos, für uns allezeit.

Du Mensch Gottes und sein treuer Diener, * du Verwalter seiner Mysterien * und Mann der Wünsche des Geistes, * beseelte Säule und Bild ausgestattet mit Odem. * Als göttlichen Schatz besitzt dich die Kirche von Myra, * die an dir hat ihre Freude, * und als Fürsprecher unserer Seelen.

2. Ton

Als Richtschnur des Glaubens und Bild der Sanftmut * hat dich, Hierarch Nikolaus, erwiesen * Christus Gott deiner Herde. * Denn zu Myra spendest du Myron, * leuchtest hell auf durch deine gotterfüllten Taten, * du Schützer der Waisen und der Witwen. * Deshalb hör nicht auf zu bitten * um die Rettung unserer Seelen.

Vater Nikolaus, der Schrein deiner Reliquien, * der quillt über von Myron, * beschützt die Stadt von Myra. * Deshalb befreitest du die Gefesselten, * die zu Unrecht waren verurteilt, * vom Tode, von den Fesseln und vom Kerker, * indem du erschienest * im Traumgesicht dem Kaiser. * So erscheine auch jetzt und allezeit wie damals, * um zu bitten für unsere Seelen.

Vater Nikolaus, wenn auch Myra sich hüllt in Schweigen, * so lässt sich doch vernehmen * in volltönenden Gesängen * die ganze Welt, die von dir ward erleuchtet, * samt dem Wohlgeruch des Myron * und der Fülle der Wunder * gemeinsam mit jenen, * denen das Urteil schon war gesprochen * und die durch dich Errettung fanden. * Mit denen zu Myra wollen rufen auch wir: * Bitte, dass unsre Seelen werden errettet.

4. Ton

Vater Nikolaus, du bist das Behältnis * des Myrons des Allheiligen Geistes * und verbreitest gleich dem fröhlichen Frühling * den Wohlgeruch der göttlichen Spezereien Christi. * Denn zum Nachahmer der Apostel geworden * durchwanderst du den Erdkreis * durch die Worte deiner Wunder. * So erscheinst du im Traumgesicht * denen in der Ferne und denen in der Nähe * und bewahrst vor dem Tode * die durch ungerechtes Urteil sollten sterben, * und rettest unfassbar aus vielen Gefahren * jene, die zu dir rufen. * So befrei auch uns durch deine Bitten * von den Mühsalen, die uns bedrängen, * die wir allzeit rufen zu dir.

6. Ton

Recht so, du guter und getreuer Knecht! * Recht so, du Arbeiter im Weinberge Christi', * Du hast die Last des Tages getragen. * Du hast das Talent gemehrt, das dir war gegeben, * und jene nicht beneidet, die nach dir kamen. * Deshalb hat sich dir geöffnet die Pforte der Himmel. * Geh ein in die Freude deines Herrn * und bitte für uns, * heiliger Nikolaus.

8. Ton

Zum Lobe des Herrn bist du gelaufen, * o Nikolaus, im zeitlichen Leben, * und er hat dich verherrlicht * wahrhaftig im himmlischen Leben. * So bitte, der du freien Zugang zu ihm besetzest, * dass errettet werden unsere Seelen.

Ehre: Die Frucht deiner ruhmvollen Taten * hat froh gemacht, frommer Vater, * die Herzen der Gläubigen. * Denn wer wird nicht erstaunen, * wenn er hört von deiner Geduld, * von deiner Demut ohne Maß, * von der Großmut gegen die Bedürftigen, * vom Mitleid mit den Bedrängten? * Alle hast du, Hierarch Nikólaos, * belehrt auf gottgeziemende Weise. * Nun aber bist du umwunden * mit dem Kranze, der nie verwelkt. * So bitte für unsere Seelen.

Jetzt, Theotokion: Bethlehem, rüste dich! * Man bereite vor die Krippe! * Es sei in Erwartung die Höhle. * Denn es kommt die Wahrheit. * Der Schatten ist vergangen. * Gott ist offenbar geworden * den Menschen aus der Jungfrau. * Seine Gestalt ist der unseren gleich, * und er hat vergöttlicht, * was er hat angenommen. * So hat er erneuert * Adam samt Eva, die da rufen: * Auf Erden ist das Wohlgefallen erschienen, * um zu retten unser Geschlecht.

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