Mittwoch der zweiunddreißigsten Woche nach Pfingsten 2026

14 Januar 2026

Mittwoch der 32. Woche nach Pfingsten

Tageslesungen

Lesung aus dem Brief des Hl. Apostels Paulus an die Kolosser 2,8–12:

Gebt Acht, dass euch niemand mit seiner Philosophie und falschen Lehre verführt, die sich nur auf menschliche Überlieferung stützen und sich auf die Elementarmächte der Welt, nicht auf Christus berufen. Denn in ihm allein wohnt wirklich die ganze Fülle Gottes.

Durch ihn seid auch ihr davon erfüllt; denn er ist das Haupt aller Mächte und Gewalten.

In ihm habt ihr eine Beschneidung empfangen, die man nicht mit Händen vornimmt, nämlich die Beschneidung, die Christus gegeben hat. Wer sie empfängt, sagt sich los von seinem vergänglichen Körper. Mit Christus wurdet ihr in der Taufe begraben, mit ihm auch auferweckt, durch den Glauben an die Kraft Gottes, der ihn von den Toten auferweckt hat.

Aus dem Hl. Evangelium nach Lukas 2,20–21;40–52:

Die Hirten kehrten zurück, rühmten Gott und priesen ihn für das, was sie gehört und gesehen hatten; denn alles war so gewesen, wie es ihnen gesagt worden war.

Als acht Tage vorüber waren und das Kind beschnitten werden sollte, gab man ihm den Namen Jesus, den der Engel genannt hatte, noch ehe das Kind im Schoß seiner Mutter empfangen wurde.

Das Kind wuchs heran und wurde kräftig; Gott erfüllte es mit Weisheit und seine Gnade ruhte auf ihm.

Die Eltern Jesu gingen jedes Jahr zum Paschafest nach Jerusalem. Als er zwölf Jahre alt geworden war, zogen sie wieder hinauf, wie es dem Festbrauch entsprach. Nachdem die Festtage zu Ende waren, machten sie sich auf den Heimweg. Der junge Jesus aber blieb in Jerusalem, ohne dass seine Eltern es merkten. Sie meinten, er sei irgendwo in der Pilgergruppe, und reisten eine Tagesstrecke weit; dann suchten sie ihn bei den Verwandten und Bekannten.

Als sie ihn nicht fanden, kehrten sie nach Jerusalem zurück und suchten ihn dort. Nach drei Tagen fanden sie ihn im Tempel; er saß mitten unter den Lehrern, hörte ihnen zu und stellte Fragen. Alle, die ihn hörten, waren erstaunt über sein Verständnis und über seine Antworten. Als seine Eltern ihn sahen, waren sie sehr betroffen und seine Mutter sagte zu ihm: Kind, wie konntest du uns das antun? Dein Vater und ich haben dich voll Angst gesucht.Da sagte er zu ihnen: Warum habt ihr mich gesucht? Wusstet ihr nicht, dass ich in dem sein muss, was meinem Vater gehört? Doch sie verstanden nicht, was er damit sagen wollte. Dann kehrte er mit ihnen nach Nazaret zurück und war ihnen gehorsam. Seine Mutter bewahrte alles, was geschehen war, in ihrem Herzen. Jesus aber wuchs heran und seine Weisheit nahm zu und er fand Gefallen bei Gott und den Menschen.

das Fest der Beschneidung des Herrn dem Fleische nach

In der Kirche feiern wir heute das Fest der Beschneidung des Herrn dem Fleische nach und das Gedächtnis unseres Vaters unter den Hll. Basilios des Großen, Erzbischofs von Cäsarea in Kappadokien.

Troparion, 1. Ton:

In alle Welt ging deine Kunde, * denn sie empfing dein Wort, * durch welches du gottgeziemend gelehrt, * die Natur des Seienden erklärt und die Sitten der Menschen geläutert, * königlicher Priester, ehrwürdiger Vater; * bitt Christus, unsern Gott, ** dass Er unsere Seelen errette.

Und vom Fest, derselbe Ton:

Der in der Höhe Du mit Deinem ursprunglosen Vater * und mit Deinem Göttlichen Geiste * auf feuerflammendem Throne sitzest: * Du wolltest dennoch auch, o Jesus, auf Erden von Deiner Mutter, * der mannesunkundigen Magd geboren werden * und ließest Dich deshalb auch beschneiden als Knäblein von acht Tagen: * Ehre Deinem allgütigen Ratschluss, * Ehre Deinem Heilsplan, * Ehre Deinem Abstieg, ** einzig Menschliebender, Du.

Kondakion vom Fest, 3. Ton, nach: Die Jungfrau:

Der Herr des Alls erduldet die Beschneidung, * und schneidet so in Seiner Güte * die Sünden aller Menschen ab; * heut’ schenkt Er der Welt das Heil, * und in der Höhe freuet sich darüber * des Schöpfers Hoherpriester: * der in hellem Licht erstrahlende, ** Göttliche Myste Christi, Basilios.

Kondakion vom Heiligen, 4. Ton, nach: Erschienen:

Erschienen bist Du als unerschütterliches Fundament der Kirche; * denn allen Sterblichen schenktest du das unvergängliche Reich, * indem du sie durch deine Lehren versiegeltest, * o ehrwürdiger Basilios, ** Offenbarer du des Himmels.

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