
Aus dem ersten Brief des hl. Apostels Paulus an die Korinther 9, 13-18:
Wisst ihr nicht, dass alle, die im Heiligtum Dienst tun, vom Heiligtum leben, und dass alle, die am Altar Dienst tun, vom Altar ihren Anteil erhalten? So hat auch der Herr denen, die das Evangelium verkündigen, geboten, vom Evangelium zu leben.
Ich aber habe all das nicht in Anspruch genommen. Ich schreibe dies auch nicht, damit es in meinem Fall so geschieht. Lieber wollte ich sterben, als dass mir jemand diesen Ruhm entreißt. Wenn ich nämlich das Evangelium verkünde, kann ich mich deswegen nicht rühmen; denn ein Zwang liegt auf mir. Weh mir, wenn ich das Evangelium nicht verkünde! Wäre es mein freier Entschluss, so erhielte ich Lohn. Wenn es mir aber nicht freisteht, so ist es ein Auftrag, der mir anvertraut wurde. Was ist nun mein Lohn? Dass ich das Evangelium unentgeltlich verkünde und so auf mein Recht verzichte.
Lesung aus dem Hl. Evangelium nach Matthäus 16, 1-6:
Da kamen die Pharisäer und Sadduzäer zu Jesus, um ihn auf die Probe zu stellen. Sie baten ihn: Lass uns ein Zeichen vom Himmel sehen.
Er antwortete ihnen: Diese böse und treulose Generation fordert ein Zeichen, aber es wird ihr kein anderes gegeben werden als das Zeichen des Jona. Und er ließ sie stehen und ging weg.
Die Jünger fuhren an das andere Ufer. Sie hatten aber vergessen, Brot mitzunehmen. Und Jesus sagte zu ihnen: Gebt Acht, hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer und Sadduzäer!

Gedächtnis unserer ehrwürdigen Väter Thomas vom Berg Maleon und Akakios vom Sinai.
Troparion, 4. Ton:
Gott unserer Väter * immer handelst du an uns nach Deiner Güte * wende nicht von uns Dein Erbarmen * sondern lenke auf ihre Fürbitte hin ** unser Leben in Frieden.
Kondakion des ehrw. Vaters Akakios, 2. Ton, nach: Das Höhere suchend:
Von Jugend an bist du Christus nachgefolgt, * nachdem du die Welt verlassen hast, * o allweiser, ehrwürdiger Akakios; * du hast nachgeahmt Christi freiwillige Erniedrigung * und den hochmütigen Tyrannen niedergeworfen; ** bitt unablässig für uns alle.
Kondakion des ehrw. Vaters Thomas, 4. Ton, nach: Freiwillig:
Einen großen Sieg hast mannhaft du errungen, * indem du von der Liebe zu Gott entflammt, * den König dieser Zeit und alles weichliche verschmähtest; * nachdem du auf dem Berge Maleon, eine Bleibe gefunden, * bist du von dort zum Himmel emporgestiegen, * zum König der Könige, o Thomas; ** bitt unaufhörlich für uns alle.