Montag der fünften Fastenwoche 2026

23 März 2026

Montag der 5. Fastenwoche

Tageslesungen

Lesung aus dem Buch des Propheten Jesaja 37, 33 - 38, 6:

Darum - so spricht der Herr über den König von Assur: Er wird nicht in diese Stadt eindringen; er wird keinen einzigen Pfeil hineinschießen, er wird nicht unter dem Schutz seines Schildes gegen sie anrennen und wird keinen Damm gegen sie aufschütten. Auf dem Weg, auf dem er gekommen ist, wird er wieder zurückkehren. Aber in diese Stadt wird er nicht eindringen - Spruch des Herrn. Ich werde diese Stadt beschützen und retten, um meinetwillen und um meines Knechtes David willen. In jener Nacht zog der Engel des Herrn aus und erschlug im Lager der Assyrer hundertfünfundachtzigtausend Mann. Als man am nächsten Morgen aufstand, fand man sie alle als Leichen.

Da brach Sanherib, der König von Assur, auf und kehrte in sein Land zurück. Er blieb in Ninive. Als er eines Tages im Tempel seines Gottes Nisroch betete, erschlugen ihn seine Söhne Adrammelech und Sarezer mit dem Schwert. Darauf mussten sie in das Land Ararat fliehen und Sanheribs Sohn Asarhaddon wurde an seiner Stelle König.

In jenen Tagen wurde Hiskija schwer krank und war dem Tod nahe. Der Prophet Jesaja, der Sohn des Amoz, kam zu ihm und sagte: So spricht der Herr: Bestell dein Haus; denn du wirst sterben, du wirst nicht am Leben bleiben.

Da drehte sich Hiskija mit dem Gesicht zur Wand und betete zum Herrn: Ach Herr, denk daran, dass ich mein Leben lang treu und mit aufrichtigem Herzen meinen Weg vor deinen Augen gegangen bin und dass ich immer getan habe, was dir gefällt. Und Hiskija begann laut zu weinen.

Da erging das Wort des Herrn an Jesaja: Geh zu Hiskija und sag zu ihm: So spricht der Herr, der Gott deines Vaters David: Ich habe dein Gebet gehört und deine Tränen gesehen. Ich will zu deiner Lebenszeit noch fünfzehn Jahre hinzufügen. Und ich will dich und diese Stadt aus der Gewalt des Königs von Assur retten und diese Stadt beschützen.

Lesung aus dem Buch Genesis 13, 12-18:

Abram ließ sich in Kanaan nieder, während Lot sich in den Städten jener Gegend niederließ und seine Zelte bis Sodom hin aufschlug. Die Leute von Sodom aber waren sehr böse und sündigten schwer gegen den Herrn.

Nachdem sich Lot von Abram getrennt hatte, sprach der Herr zu Abram: Blick auf und schau von der Stelle, an der du stehst, nach Norden und Süden, nach Osten und Westen. Das ganze Land nämlich, das du siehst, will ich dir und deinen Nachkommen für immer geben.

Ich mache deine Nachkommen zahlreich wie den Staub auf der Erde. Nur wer den Staub auf der Erde zählen kann, wird auch deine Nachkommen zählen können. Mach dich auf, durchzieh das Land in seiner Länge und Breite; denn dir werde ich es geben. Da zog Abram mit seinen Zelten weiter und ließ sich bei den Eichen von Mamre in Hebron nieder. Dort baute er dem Herrn einen Altar.

Lesung aus dem Buch der Sprichwörter 14, 27 - 15, 4:

Die Gottesfurcht ist ein Lebensquell, um den Schlingen des Todes zu entgehen. Viel Volk ist der Glanz des Königs, wenig Leute sind des Fürsten Untergang. Der Langmütige ist immer der Klügere, der Jähzornige treibt die Torheit auf die Spitze.

Ein gelassenes Herz bedeutet Leben für den Leib, doch Knochenfraß ist die Leidenschaft.

Wer den Geringen bedrückt, schmäht dessen Schöpfer, ihn ehrt, wer Erbarmen hat mit dem Bedürftigen. Durch seine Bosheit wird der Frevler gestürzt, der Gerechte findet Zuflucht in seiner Redlichkeit. Im Herzen des Verständigen ruht Weisheit, im Innern der Toren ist sie nicht bekannt. Gerechtigkeit erhöht ein Volk, der Völker Schmach ist die Sünde.

Die Gunst des Königs ruht auf dem klugen Diener, den schändlichen aber trifft sein Zorn.

Hl. Martyrer Kodratos

In der Kirche feiern wir heute das Gedächtnis des Hl. Martyrers Kodratos und seiner Gefährten.

Alleluja:

Kondakion, 6. Ton:

Als hellleuchtender Stern bist du erschienen, * tauschtest nicht die Welt, * sondern verkündetest durch dein Strahlen * Christus, die Sonne, o Leidendulder Kodratos, * der Täuschung hast du ein Ende bereitet, * uns aber schenkest du das Licht ** und betest ohne Unterlass für uns alle.

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