Montag der vierten Fastenwoche 2026

16 März 2026

Montag der 4. Fastenwoche

Tageslesungen

Lesung aus dem Buch des Propheten Jesaja 14, 24-32:

Der Herr der Heere hat geschworen: Wie ich es erdacht habe, so wird es geschehen; wie ich es plante, so wird es auch kommen.

In meinem eigenen Land will ich Assur zerschmettern, ich will es auf meinen Bergen zertreten. Dann wird sein Joch von ihnen genommen und seine Last fällt von ihrer Schulter. Das ist der Plan, der für die ganze Erde beschlossen ist, das ist die Hand, die über alle Völker ausgestreckt ist. Denn der Herr der Heere hat es beschlossen. Wer kann es vereiteln? Seine Hand ist ausgestreckt. Wer will sie zurückbiegen?

Im Todesjahr des Königs Ahas erging folgender Ausspruch:

Freu dich nicht, Land der Philister, weil der Stock zerbrochen ist, der dich schlug; denn aus der Schlange geht wie aus einer Wurzel eine Natter hervor und ihre Frucht ist ein fliegender Drache. Auf meiner Wiese weiden die Schwachen, dort leben die Armen in Sicherheit; deine Wurzeln aber lasse ich verhungern, den Rest von dir werde ich erschlagen.

Schreit auf, ihr Tore, jammere, o Stadt, verzage, Land der Philister! Denn von Norden kommt Rauch und keiner entfernt sich aus den Reihen des Heeres.

Was gibt man den Gesandten der Völker zur Antwort? Der Herr hat Zion gegründet, die Armen seines Volkes finden dort ihre Zuflucht.

Lesung aus dem Buch Genesis 8, 21 - 9, 7:

Der Herr roch den beruhigenden Duft und der Herr sprach bei sich: Ich will die Erde wegen des Menschen nicht noch einmal verfluchen; denn das Trachten des Menschen ist böse von Jugend an. Ich will künftig nicht mehr alles Lebendige vernichten, wie ich es getan habe.

So lange die Erde besteht, sollen nicht aufhören Aussaat und Ernte, Kälte und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht.

Dann segnete Gott Noach und seine Söhne und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar, vermehrt euch und bevölkert die Erde! Furcht und Schrecken vor euch soll sich auf alle Tiere der Erde legen, auf alle Vögel des Himmels, auf alles, was sich auf der Erde regt, und auf alle Fische des Meeres; euch sind sie übergeben.

Alles Lebendige, das sich regt, soll euch zur Nahrung dienen. Alles übergebe ich euch wie die grünen Pflanzen. Nur Fleisch, in dem noch Blut ist, dürft ihr nicht essen.

Wenn aber euer Blut vergossen wird, fordere ich Rechenschaft, und zwar für das Blut eines jeden von euch. Von jedem Tier fordere ich Rechenschaft und vom Menschen. Für das Leben des Menschen fordere ich Rechenschaft von jedem seiner Brüder.

Wer Menschenblut vergießt, dessen Blut wird durch Menschen vergossen. Denn: Als Abbild Gottes hat er den Menschen gemacht. Seid fruchtbar und vermehrt euch; bevölkert die Erde und vermehrt euch auf ihr!

Lesung aus dem Buch der Sprichwörter 11, 19 - 12, 6:

Wer in der Gerechtigkeit fest steht, erlangt das Leben, wer dem Bösen nachjagt, den Tod. Verkehrte Menschen sind dem Herrn ein Gräuel, er hat Gefallen an denen, die den rechten Weg gehen. Gewiss, der Böse bleibt nicht ungestraft, doch die Söhne der Gerechten werden gerettet. Ein goldener Ring im Rüssel eines Schweins ist ein Weib, schön, aber sittenlos.

Das Begehren der Gerechten führt zu vollem Glück, die Hoffnung der Frevler endet im Zorngericht.

Mancher teilt aus und bekommt immer mehr, ein anderer kargt übers Maß und wird doch ärmer. Wer wohltätig ist, wird reich gesättigt, wer andere labt, wird selbst gelabt.

Wer Getreide zurückhält, den verwünschen die Leute, wer Korn auf den Markt bringt, auf dessen Haupt kommt Segen. Wer Gutes erstrebt, sucht das Gefallen Gottes; wer nach dem Bösen trachtet, den trifft es.

Wer auf seinen Reichtum vertraut, der fällt, die Gerechten aber sprossen wie grünes Laub. Wer sein Haus verkommen lässt, erntet Wind, und der Tor wird Sklave des Weisen.

Die Frucht der Gerechtigkeit ist ein Lebensbaum, Gewalttat raubt die Lebenskraft.

Wird dem Gerechten vergolten auf der Erde, dann erst recht dem Frevler und Sünder.

Wer Zucht liebt, liebt Erkenntnis, wer Zurechtweisung hasst, ist dumm. Der Gute findet Gefallen beim Herrn, den Heimtückischen aber spricht er schuldig. Wer unrecht tut, hat keinen Bestand, doch die Wurzel der Gerechten sitzt fest.

Eine tüchtige Frau ist die Krone ihres Mannes, eine schändliche ist wie Fäulnis in seinen Knochen.

Die Gedanken der Gerechten trachten nach Recht, die Pläne der Frevler sind auf Betrug aus. Die Reden der Frevler sind ein Lauern auf Blut, die Redlichen rettet ihr Mund.

 Hl. Martyrer Eutropios

In der Kirche feiern wir heute das Gedächtnis des Hl. Martyrer Eutropios und mit ihm Kleonikos und Basiliskos.

Troparion, 1. Ton:

Schmerz und Qual der Heiligen, die sie um Deinetwillen gelitten, * stimmen Dich gnädig: * auch unser aller Schmerzen heile, o Herr ** Menschenliebender, wir bitten Dich.

Kondakion, 2. Ton:

Erschienen seid ihr als lichtstrahlende Leuchten, * göttliche Martyrer, * die ganze Schöpfung erleuchtet ihr mit dem Glanz eurer Wunden, * aus der Not befreiet ihr, * die schwarze Finsternis verjagt ihr immerdar ** und bei Christus, unserm Gott, betet unablässig für uns alle.

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