Montag der zweiunddreißigsten Woche nach Pfingsten 2026

12 Januar 2026

Montag der 32. Woche nach Pfingsten

Tageslesungen

Lesung aus dem Brief des Hl. Apostels Jakobus 2,14–26:

Meine Brüder, was nützt es, wenn einer sagt, er habe Glauben, aber es fehlen die Werke? Kann etwa der Glaube ihn retten? Wenn ein Bruder oder eine Schwester ohne Kleidung ist und ohne das tägliche Brot und einer von euch zu ihnen sagt: Geht in Frieden, wärmt und sättigt euch!, ihr gebt ihnen aber nicht, was sie zum Leben brauchen - was nützt das?

So ist auch der Glaube für sich allein tot, wenn er nicht Werke vorzuweisen hat.

Nun könnte einer sagen: Du hast Glauben und ich kann Werke vorweisen; zeig mir deinen Glauben ohne die Werke und ich zeige dir meinen Glauben aufgrund der Werke.

Du glaubst: Es gibt nur den einen Gott. Damit hast du Recht; das glauben auch die Dämonen und sie zittern. Willst du also einsehen, du unvernünftiger Mensch, dass der Glaube ohne Werke nutzlos ist? Wurde unser Vater Abraham nicht aufgrund seiner Werke als gerecht anerkannt? Denn er hat seinen Sohn Isaak als Opfer auf den Altar gelegt.

Du siehst, dass bei ihm der Glaube und die Werke zusammenwirkten und dass erst durch die Werke der Glaube vollendet wurde. So hat sich das Wort der Schrift erfüllt: Abraham glaubte Gott, und das wurde ihm als Gerechtigkeit angerechnet, und er wurde Freund Gottes genannt.

Ihr seht, dass der Mensch aufgrund seiner Werke gerecht wird, nicht durch den Glauben allein. Wurde nicht ebenso auch die Dirne Rahab durch ihre Werke als gerecht anerkannt, weil sie die Boten bei sich aufnahm und dann auf einem anderen Weg entkommen ließ?

Denn wie der Körper ohne den Geist tot ist, so ist auch der Glaube tot ohne Werke.

Aus dem Hl. Evangelium nach Markus 12,13–17:

Einige Pharisäer und einige Anhänger des Herodes wurden zu Jesus geschickt, um ihn mit einer Frage in eine Falle zu locken.

Sie kamen zu ihm und sagten: Meister, wir wissen, dass du immer die Wahrheit sagst und dabei auf niemand Rücksicht nimmst; denn du siehst nicht auf die Person, sondern lehrst wirklich den Weg Gottes. Ist es erlaubt, dem Kaiser Steuer zu zahlen, oder nicht? Sollen wir sie zahlen oder nicht zahlen?

Er aber durchschaute ihre Heuchelei und sagte zu ihnen: Warum stellt ihr mir eine Falle? Bringt mir einen Denar, ich will ihn sehen. Man brachte ihm einen. Da fragte er sie: Wessen Bild und Aufschrift ist das? Sie antworteten ihm: Des Kaisers.

Da sagte Jesus zu ihnen: So gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehört, und Gott, was Gott gehört! Und sie waren sehr erstaunt über ihn.

Hl. Makarij, Metropolit von Moskau

In der Kirche feiern wir heute das Gedächtnis des Hl. Makarij, Metropolit von Moskau.

Troparion, 4. Ton:

Vergleichbar den großen Hirten* und gesinnt wie die Ökumenischen Lehrer,* als ausgezeichneter Diener der göttlichen Weisheit,* trägst du den Namen “der Seliggepriesene”* lasst uns heute, all ihr Gläubigen, rufen:* Hl. Makarij bete zu Christus, Gott,**der Welt Frieden zu schenken und unsere Seelen zu retten.

Kondakion, 3. Ton:

Durch deine gottweisen Lehren und Schriften* bemühtest du dich, Heiliger Makarios,* das russische Volk zu erleuchten* und die Heiligen unseres Landes zu verherrlichen.* Deshalb wirst du heilig genannt,* Nachfolger der russischen Ersthierarchen.** Bete, um uns unversehrt in Glaube und Frömmigkeit zu bewahren.

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