Samstag der Ersten Woche nach Pfingsten 2026

06 Juni 2026

Samstag der 1. Woche nach Pfingsten

Tageslesungen

Aus dem Brief des hl. Apostels Paulus an die Römer 1, 7–12:

An alle in Rom, die von Gott geliebt sind, die berufenen Heiligen: Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserem Vater, und dem Herrn Jesus Christus.

Zunächst danke ich meinem Gott durch Jesus Christus für euch alle, weil euer Glaube in der ganzen Welt verkündet wird. Denn Gott, den ich im Dienst des Evangeliums von Seinem Sohn mit ganzem Herzen ehre, ist mein Zeuge: Unablässig denke ich an euch in allen meinen Gebeten und bitte darum, es möge mir durch Gottes Willen endlich gelingen, zu euch zu kommen. Denn ich sehne mich danach, euch zu sehen; ich möchte euch geistliche Gaben vermitteln, damit ihr dadurch gestärkt werdet, oder besser: damit wir, wenn ich bei euch bin, miteinander Zuspruch empfangen durch euren und meinen Glauben.

Lesung aus dem Hl. Evangelium nach Matthäus 5, 42–48:

Wer dich bittet, dem gib, und wer von dir borgen will, den weise nicht ab.

Ihr habt gehört, dass gesagt worden ist: Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen. Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen, damit ihr Söhne eures Vaters im Himmel werdet; denn er lässt seine Sonne aufgehen über Bösen und Guten, und er lässt regnen über Gerechte und Ungerechte.

Wenn ihr nämlich nur die liebt, die euch lieben, welchen Lohn könnt ihr dafür erwarten? Tun das nicht auch die Zöllner? Und wenn ihr nur eure Brüder grüßt, was tut ihr damit Besonderes? Tun das nicht auch die Heiden? Ihr sollt also vollkommen sein, wie es auch euer himmlischer Vater ist.

Festabschluss der hl. Pentekoste

Heute feiert die Kirche den Festabschluss der hl. Pentekoste.

Troparion, 8. Ton:

Gepriesen bis du, Christus, unser Gott; der Du die Fischer zu Allweisen gemacht und ihnen den Heiligen Geist herabgesandt, durch hast durch sie die Welt eingefangen: Menschenliebender, Ehre sei Dir.

Kondakion, 8. Ton:

Als der Höchste herniederfuhr, verwirrt‘ Er die Sprachen, zerteilt Er die Völker, * nun da Er Feuerzungen austeilt, ruft Er alle zur Einheit: ** Einmütig preisen wir deshalb den Allheiligen Geist.

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