Samstag der Fünften Fastenwoche 2026

28 März 2026

Akathistos-Samstag

Tageslesungen

Lesung aus dem Brief des Hl. Apostels Paulus an die Hebräer 9, 24-28:

Denn Christus ist nicht in ein von Menschenhand errichtetes Heiligtum hineingegangen, in ein Abbild des wirklichen, sondern in den Himmel selbst, um jetzt für uns vor Gottes Angesicht zu erscheinen; auch nicht, um sich selbst viele Male zu opfern, (denn er ist nicht) wie der Hohepriester, der jedes Jahr mit fremdem Blut in das Heiligtum hineingeht; sonst hätte er viele Male seit der Erschaffung der Welt leiden müssen. Jetzt aber ist er am Ende der Zeiten ein einziges Mal erschienen, um durch sein Opfer die Sünde zu tilgen.

Und wie es dem Menschen bestimmt ist, ein einziges Mal zu sterben, worauf dann das Gericht folgt, so wurde auch Christus ein einziges Mal geopfert, um die Sünden vieler hinwegzunehmen; beim zweiten Mal wird er nicht wegen der Sünde erscheinen, sondern um die zu retten, die ihn erwarten.

Aus dem hl. Evangelium nach Markus 8, 27-31:

Jesus ging mit seinen Jüngern in die Dörfer bei Cäsarea Philippi. Unterwegs fragte er die Jünger: Für wen halten mich die Menschen? Sie sagten zu ihm: Einige für Johannes den Täufer, andere für Elija, wieder andere für sonst einen von den Propheten.

Da fragte er sie: Ihr aber, für wen haltet ihr mich? Simon Petrus antwortete ihm: Du bist der Messias! Doch er verbot ihnen, mit jemand über ihn zu sprechen.

Dann begann er, sie darüber zu belehren, der Menschensohn müsse vieles erleiden und von den Ältesten, den Hohenpriestern und den Schriftgelehrten verworfen werden; er werde getötet, aber nach drei Tagen werde er auferstehen.

Akathistoshymnus auf die Allhl. Gottesmutter

In der Kirche feiern wir heute den Lobpreis der Allhl. Gottesgebärerin. Im Morgengottesdienst singen wir den Akathistoshymnus auf die Allhl. Gottesmutter.

Troparion, 8. Ton:

Nachdem er den geheimnisvollen Auftrag empfangen, * eilte der Körperlose zu Josephs Haus, * trat ein und sprach zu ihr, die keines Mannes kundig: * Der da die Himmel neigte und herniederfuhr, * Er schließt unverändert ganz in dir sich ein; * schon erblick ich Ihn in deinem Schoße, * wie Er Knechtsgestalt angenommen ** und ruf dir erschauernd zu: Sei gegrüßt, o unvermählt Vermählte.

Kondakion, 8. Ton:

Der siegreichen Herzogin als Siegespreis * weihen dies Dankeslied, vom Übel befreit, * wir, deine Diener, dir Gottesgebärerin. * Bei dir ist Macht unüberwindlich, * so befrei uns aus jeder Gefahr, auf dass wir dir rufen: ** Sei gegrüßt, o unvermählt Vermählte.

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