Samstag der fünften Osterwoche 2026

16 Mai 2026

Samstag der 5. Woche nach Ostern

Tageslesungen

Aus der Apostelgeschichte 15, 35–41:

Paulus aber und Barnabas blieben in Antiochia und lehrten und verkündeten mit vielen anderen das Wort des Herrn.

Nach einiger Zeit sagte Paulus zu Barnabas: Wir wollen wieder aufbrechen und sehen, wie es den Brüdern in all den Städten geht, in denen wir das Wort des Herrn verkündet haben. Barnabas wollte auch den Johannes, genannt Markus, mitnehmen; doch Paulus bestand darauf, ihn nicht mitzunehmen, weil er sie in Pamphylien im Stich gelassen hatte, nicht mit ihnen gezogen war und an ihrer Arbeit nicht mehr teilgenommen hatte. Es kam zu einer heftigen Auseinandersetzung, so dass sie sich voneinander trennten; Barnabas nahm Markus mit und segelte nach Zypern.

Paulus aber wählte sich Silas und reiste ab, nachdem die Brüder ihn der Gnade des Herrn empfohlen hatten. Er zog durch Syrien und Zilizien und stärkte die Gemeinden.

Lesung aus dem Hl. Evangelium nach Johannes 10, 27–38:

Meine Schafe hören auf meine Stimme; ich kenne sie und sie folgen mir. Ich gebe ihnen ewiges Leben. Sie werden niemals zugrunde gehen und niemand wird sie meiner Hand entreißen. Mein Vater, der sie mir gab, ist größer als alle und niemand kann sie der Hand meines Vaters entreißen. Ich und der Vater sind eins.

Da hoben die Juden wiederum Steine auf, um ihn zu steinigen.

Jesus hielt ihnen entgegen: Viele gute Werke habe ich im Auftrag des Vaters vor euren Augen getan. Für welches dieser Werke wollt ihr mich steinigen?

Die Juden antworteten ihm: Wir steinigen dich nicht wegen eines guten Werkes, sondern wegen Gotteslästerung; denn du bist nur ein Mensch und machst dich selbst zu Gott.

Jesus erwiderte ihnen: Heißt es nicht in eurem Gesetz: Ich habe gesagt: Ihr seid Götter?

Wenn er jene Menschen Götter genannt hat, an die das Wort Gottes ergangen ist, und wenn die Schrift nicht aufgehoben werden kann, dürft ihr dann von dem, den der Vater geheiligt und in die Welt gesandt hat, sagen: Du lästerst Gott - weil ich gesagt habe: Ich bin Gottes Sohn? Wenn ich nicht die Werke meines Vaters vollbringe, dann glaubt mir nicht. Aber wenn ich sie vollbringe, dann glaubt wenigstens den Werken, wenn ihr mir nicht glaubt. Dann werdet ihr erkennen und einsehen, dass in mir der Vater ist und ich im Vater bin.

Hl Feodosij Abt von Kiewer Höhlenklosters

Wir begehen heute das Gedächtnis der Entschlafung unseres ehrwürdigen Vaters Feodosij, Abtes des Kiewer Höhlenklosters und Begründer des koinobitischen Mönchtums in Russland.

Troparion, 8. Ton:

Von Jugend an schon liebtest du das Leben der Mönche * dann erhobst du dich zur Tugend und erreichtest rühmlich das ersehnte Ziel; * in einer Höhle nahmst du Wohnung * und ziertest dein Leben mit Fasten und Besonnenheit, * verharrtest wie ein Engel im Gebete * und erstrahltest in Russland wie ein helles Licht; ** Vater Feodosij, bitt’ Christus, unsern Gott, dass Er unsere Seelen errette.

Kondakion, 3. Ton, nach: Die Jungfrau:

Russlands Stern wolln wir heute verehren, * der im Osten aufgestrahlt und nach dem Westen gekommen ist, * denn dies ganze Land hat er reich gemacht * durch seine Wunder und Wohltaten, * den heiligen Feodosij; * und uns alle hat er reich beschenkt * in der segensreichen Wirksamkeit ** seiner monastischen Regel.

Gottesmutter-Ikone Entschlafung aus dem Kiewer Höhlenkloster

Außerdem feiern wir das Gedächtnis der Gottesmutter-Ikone zu Ehren ihrer Entschlafung aus dem Kiewer Höhlenkloster.

Troparion, 4. Ton:

Heute feiert glanzvoll das Höhlenkloster,* und freut sich über das Erscheinen der Gottesmutter-Ikone* die unzähligen Schar der Väter des Höhlenklosters,* mit ihnen rufen auch wir unaufhörlich:** Sei gegrüßt, Gesegnete, Ruhm des Höhlenklosters.

Kondakion, 3. Ton:

Die Jungfrau steht heute unsichtbar in der Kirche* und betet mit der Schar der Höhlen(kloster)-Väter für uns.* Ehrfürchtig lobpreisen wir ihre unermessliche Barmherzigkeit unserem Volk gegenüber,* die in ihrem wundertätigen Bild erschienen** nun das Höhlenkloster schmückt.

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