
Lesung aus dem Brief des Hl. Apostels Paulus an die Hebräer 6, 9-12:
Bei euch aber, liebe Brüder, sind wir trotz des Gesagten vom Besseren überzeugt und davon, dass ihr am Heil teilhabt. Denn Gott ist nicht so ungerecht, euer Tun zu vergessen und die Liebe, die ihr seinem Namen bewiesen habt, indem ihr den Heiligen gedient habt und noch dient.
Wir wünschen aber, dass jeder von euch im Blick auf den Reichtum unserer Hoffnung bis zum Ende den gleichen Eifer zeigt, damit ihr nicht müde werdet, sondern Nachahmer derer seid, die aufgrund ihres Glaubens und ihrer Ausdauer Erben der Verheißungen sind.
Aus dem hl. Evangelium nach Markus 7, 31-37:
Jesus verließ das Gebiet von Tyrus wieder und kam über Sidon an den See von Galiläa, mitten in das Gebiet der Dekapolis.
Da brachte man einen Taubstummen zu Jesus und bat ihn, er möge ihn berühren. Er nahm ihn beiseite, von der Menge weg, legte ihm die Finger in die Ohren und berührte dann die Zunge des Mannes mit Speichel; danach blickte er zum Himmel auf, seufzte und sagte zu dem Taubstummen: Effata!, das heißt: Öffne dich! Sogleich öffneten sich seine Ohren, seine Zunge wurde von ihrer Fessel befreit und er konnte richtig reden.
Jesus verbot ihnen, jemand davon zu erzählen. Doch je mehr er es ihnen verbot, desto mehr machten sie es bekannt. Außer sich vor Staunen sagten sie: Er hat alles gut gemacht; er macht, dass die Tauben hören und die Stummen sprechen.

In der Kirche feiern wir heute Gedächtnis unseres ehrwürdigen Vaters und Bekenners Theophylaktos, Bischofs von Nikomedien.
Alleluia:
Kondakion, 2. Ton, nach: Das Höhere suchend:
Als hellstrahlender Leuchter * hast du dich an allen Enden * o Hoherpriester Theophylakt, erwiesen * verkündetest, dass der Logos * mit dem Vater und dem Geiste gleichen Wesens * erklärtest der Göttlichen Väter Versammlung * und erschienest als Diener der Dreifaltigkeit; * wenn du nun vor ihr stehst ** so bitte unaufhörlich für uns alle.