
Aus dem Brief des hl. Apostels Paulus an die Römer 6, 11–17:
So sollt auch ihr euch als Menschen begreifen, die für die Sünde tot sind, aber für Gott leben in Christus Jesus. Daher soll die Sünde euren sterblichen Leib nicht mehr beherrschen, und seinen Begierden sollt ihr nicht gehorchen. Stellt eure Glieder nicht der Sünde zur Verfügung als Waffen der Ungerechtigkeit, sondern stellt euch Gott zur Verfügung als Menschen, die vom Tod zum Leben gekommen sind, und stellt eure Glieder als Waffen der Gerechtigkeit in den Dienst Gottes. Die Sünde soll nicht über euch herrschen; denn ihr steht nicht unter dem Gesetz, sondern unter der Gnade. Heißt das nun, dass wir sündigen dürfen, weil wir nicht unter dem Gesetz stehen, sondern unter der Gnade? Keineswegs!
Ihr wisst doch: Wenn ihr euch als Sklaven zum Gehorsam verpflichtet, dann seid ihr Sklaven dessen, dem ihr gehorchen müsst; ihr seid entweder Sklaven der Sünde, die zum Tod führt, oder des Gehorsams, der zur Gerechtigkeit führt. Gott aber sei Dank; denn ihr wart Sklaven der Sünde, seid jedoch von Herzen der Lehre gehorsam geworden, an die ihr übergeben wurdet.
Lesung aus dem Hl. Evangelium nach Matthäus 8, 14–23:
Jesus ging in das Haus des Petrus und sah, dass dessen Schwiegermutter im Bett lag und Fieber hatte. Da berührte er ihre Hand, und das Fieber wich von ihr. Und sie stand auf und sorgte für ihn.
Am Abend brachte man viele Besessene zu ihm. Er trieb mit seinem Wort die Geister aus und heilte alle Kranken. Dadurch sollte sich erfüllen, was durch den Propheten Jesaja gesagt worden ist: Er hat unsere Leiden auf sich genommen und unsere Krankheiten getragen.
Als Jesus die vielen Menschen sah, die um ihn waren, befahl er, ans andere Ufer zu fahren. Da kam ein Schriftgelehrter zu ihm und sagte: Meister, ich will dir folgen, wohin du auch gehst. Jesus antwortete ihm: Die Füchse haben ihre Höhlen und die Vögel ihre Nester; der Menschensohn aber hat keinen Ort, wo er sein Haupt hinlegen kann.
Ein anderer aber, einer seiner Jünger, sagte zu ihm: Herr, lass mich zuerst heimgehen und meinen Vater begraben! Jesus erwiderte: Folge mir nach; lass die Toten ihre Toten begraben! Und Er stieg in das Boot, und seine Jünger folgten ihm.

Am heutigen Tag feiern wir das Gedächtnis unseres Vaters unter den Hll. Methodios, Patriarchen von Konstantinopel und begehen außerdem das Gedächtnis des Hl. Propheten Elisäus.
Troparion vom Hl. Methodios, 4. Ton:
Als Richtschnur des Glaubens, * als Vorbild der Enthaltsamkeit und Meister der Zucht * erweist dich deiner Herde * die Wahrheit deine Werke. * Deshalb wird deine Demut mit Erhöhung belohnt * und deine Armut mit Reichtum. * Heiliger Vater Methodios * bitt Christus, unsern Gott ** dass Er unsere Seelen errette.
Kondakion vom Hl. Methodios, 2. Ton, nach: Die festen:
Auf Erden lebtest heldenhaft du wie ein Engel * und durftest den Himmel deshalb erben, o Methodios; *denn allen Enden erläuterst du die Verehrung der Bilder * übertrafest alle an Mühen und Qualen * und hörtest nicht auf, mit Freimut anzuklagen ** alle, die die Bilder Christi verwerfen!
Troparion des Hl. Propheten Elisäus, 4. Ton:
Der du als Engel im Fleische * für den Höchsten aller Propheten Zeugnis abgelegt * du tatest, erfüllt vom Hl. Geiste * staunenerregende Wunder * ruhmreicher Prophet Elisäus; * in der Kraft des Elias heiltest du die Natur der Wasser * und vertriebest die raubgierigen wilden Tiere * machtest rein den Nahman * und erwecktest den Sohn der Witwe; * nun schenke allen, die dich ehren ** Gnade und Heilung.
Kondakion des Hl. Propheten Elisäus, 2. Ton, nach: Das Höhere suchend:
Als Prophet Gottes bist du erschienen * nachdem du fürwahr * eine dir geziemende doppelte Gnade empfangen * o seliger Elisäus; * denn zum Zeltgenossen wardst du des Elias: * mit dem du nun bei Christus, unserm Gott, ** unaufhörlich für uns alle bittest.