Samstag der vierunddreißigsten Woche nach Pfingsten 2026

31 Januar 2026

Samstag der 34. Woche nach Pfingsten

Tageslesungen

Lesung aus dem zweiten Brief des Hl. Apostels Paulus an Timotheos 2,11-19:

Das Wort ist glaubwürdig: Wenn wir mit Christus gestorben sind, werden wir auch mit ihm leben; wenn wir standhaft bleiben, werden wir auch mit ihm herrschen; wenn wir ihn verleugnen, wird auch er uns verleugnen. Wenn wir untreu sind, bleibt er doch treu, denn er kann sich selbst nicht verleugnen.

Ruf ihnen das ins Gedächtnis und beschwöre sie bei Gott, sich nicht um Worte zu streiten; das ist unnütz und führt die Zuhörer nur ins Verderben. Bemüh dich darum, dich vor Gott zu bewähren als ein Arbeiter, der sich nicht zu schämen braucht, als ein Mann, der offen und klar die wahre Lehre vertritt.

Gottlosem Geschwätz geh aus dem Weg; solche Menschen geraten immer tiefer in die Gottlosigkeit und ihre Lehre wird um sich fressen wie ein Krebsgeschwür. Zu ihnen gehören Hymenäus und Philetus, die von der Wahrheit abgeirrt sind und behaupten, die Auferstehung sei schon geschehen. So zerstören sie bei manchen den Glauben.

Aber das feste Fundament, das Gott gelegt hat, kann nicht erschüttert werden. Es trägt als Siegel die Inschrift: Der Herr kennt die Seinen, und: Wer den Namen des Herrn nennt, meide das Unrecht.

Aus dem Hl. Evangelium nach Lukas 18,2-8:

In einer Stadt lebte ein Richter, der Gott nicht fürchtete und auf keinen Menschen Rücksicht nahm. In der gleichen Stadt lebte auch eine Witwe, die immer wieder zu ihm kam und sagte: Verschaff mir Recht gegen meinen Feind!

Lange wollte er nichts davon wissen. Dann aber sagte er sich: Ich fürchte zwar Gott nicht und nehme auch auf keinen Menschen Rücksicht; trotzdem will ich dieser Witwe zu ihrem Recht verhelfen, denn sie lässt mich nicht in Ruhe. Sonst kommt sie am Ende noch und schlägt mich ins Gesicht.

Und der Herr fügte hinzu: Bedenkt, was der ungerechte Richter sagt. Sollte Gott seinen Auserwählten, die Tag und Nacht zu ihm schreien, nicht zu ihrem Recht verhelfen, sondern zögern? Ich sage euch: Er wird ihnen unverzüglich ihr Recht verschaffen. Wird jedoch der Menschensohn, wenn er kommt, auf der Erde (noch) Glauben vorfinden?

Hll. Kirill und Maria, Eltern des Hl. Sergij von Radonesch

In der Kirche feiern wir heute das Gedächtnis der ehrwürdigen Kirill und Maria, Eltern des Hl. Sergij von Radonesch.

Troparion, 3. Ton:

Teilhaber der Seligpreisungen Christi,* wunderbares Beispiel einer christlichen Ehe und Kinderliebe* sind, die gerechten Kirill und Maria,* mit ihrer Frucht der Frömmigkeit, dem Ehrwürdigen Sergius, uns erschienen,* mit ihnen lasst uns innig zum Herrn beten,* der uns den Geist der Liebe und Demut senden möge,* damit wir in Frieden und Einstimmigkeit** die einwesentliche Dreiheit verherrlichen.

Kondakion, 4. Ton:

Heute lasst uns hier versammeln, ihr Gläubige,* das gesegnete Paar, den seligen Kirill und die tugendhafte Maria, verherrlichen,* denn sie beten gemeinsam mit ihrem geliebten Sohn, dem Ehrwürdigen Sergij,* zum Einen Gott in der Heiligen Dreiheit,* um unser Vaterland in der Rechtgläubigkeit zu festigen,* die Familien in Frieden zu bewahren,* die Jugend vor Unglück und Versuchungen zu schützen,* das Alter zu stärken** und unsere Seelen zu retten.

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