Samstag der zweiten Vorfastenwoche 2026

14 Februar 2026

Samstag der 2. Vorfastenwoche

Tageslesungen

Lesung aus dem ersten Brief des Hl. Apostels Paulus an die Korinther 10,23-28:

«Alles ist erlaubt» - aber nicht alles nützt. «Alles ist erlaubt» - aber nicht alles baut auf.

Denkt dabei nicht an euch selbst, sondern an die anderen. Alles, was auf dem Fleischmarkt verkauft wird, das esst, ohne aus Gewissenhaftigkeit nachzuforschen.

Denn dem Herrn gehört die Erde und was sie erfüllt. Wenn ein Ungläubiger euch einlädt und ihr hingehen möchtet, dann esst, was euch vorgesetzt wird, ohne aus Gewissensgründen nachzuforschen.

Wenn euch aber jemand darauf hinweist: Das ist Opferfleisch!, dann esst nicht davon, mit Rücksicht auf den, der euch aufmerksam macht, und auf das Gewissen.

Aus dem Hl. Evangelium nach Lukas 21,8-9; 25-27; 33-36:

Jesus antwortete: Gebt Acht, dass man euch nicht irreführt! Denn viele werden unter meinem Namen auftreten und sagen: Ich bin es!, und: Die Zeit ist da. - Lauft ihnen nicht nach! Und wenn ihr von Kriegen und Unruhen hört, lasst euch dadurch nicht erschrecken! Denn das muss als erstes geschehen; aber das Ende kommt noch nicht sofort.

Es werden Zeichen sichtbar werden an Sonne, Mond und Sternen, und auf der Erde werden die Völker bestürzt und ratlos sein über das Toben und Donnern des Meeres.

Die Menschen werden vor Angst vergehen in der Erwartung der Dinge, die über die Erde kommen; denn die Kräfte des Himmels werden erschüttert werden. Dann wird man den Menschensohn mit großer Macht und Herrlichkeit auf einer Wolke kommen sehen.

Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen.

Nehmt euch in Acht, dass Rausch und Trunkenheit und die Sorgen des Alltags euch nicht verwirren und dass jener Tag euch nicht plötzlich überrascht, (so) wie (man in) eine Falle (gerät); denn er wird über alle Bewohner der ganzen Erde hereinbrechen.

Wacht und betet allezeit, damit ihr allem, was geschehen wird, entrinnen und vor den Menschensohn hintreten könnt.

die Vorfeier des Festes der Begegnung unseres Herrn

Am heutigen Tag begehen wir in der Kirche die Vorfeier des Festes der Begegnung unseres Herrn, Gottes und Erlösers Jesus Christus.

Troparion, 1. Ton:

Der himmlische Chor der himmlischen Engel * neigt sich hernieder zur Erde * und sieht den Erstgeborenen der ganzen Schöpfung * wie Er von Seiner mannesunkundigen Mutter * als Knäblein einher getragen * und zum Tempel gebracht wird; * wohlan, nun singen sie voll Freude ** mit uns den vorfestlichen Lobgesang.

Kondakion, 6. Ton:

Das Wort, das unsichtbar zusammen mit dem Vater west * wohlan, jetzt ward es sichtbar uns im Fleische * denn unaussprechlich ward von einer Jungfrau es geboren * und in die Hände eines heiligen Greises übergeben; * so lasst uns vor Ihm niederfallen ** als vor unserm wahren Gott.

Heute, am Samstag der Fleischentsagung, feiert die Kirche das Totengedächtnis aller im Herrn entschlafenen orthodoxen Christen.

Troparion, 8. Ton:

In Deiner abgrundtiefen Weisheit * ordnest Du das All voll Liebe zu den Menschen * und teilst ihnen zu, was ihnen frommt, * Du der einzige Schöpfer, * so lass die Seelen Deiner Diener ruhn, * denn auf Dich ihren Schöpfer, ihren Bildner, ihren Gott ** haben sie ja ihre Hoffnung gebaut.

Ehre. Jetzt, Theotokion, derselbe Ton:

Mauer bist du uns und Schutz * und wohlgefällige Fürsprecherin bei Gott, ** denn Ihn hast Du geboren, jungfräuliche Gottesgebärerin, Heil der Gläubigen.

Kondakion, 8. Ton:

Mit den Heiligen lass ruhen, Christus, die Seelen Deiner Diener, dort wo nicht Mühsal, noch Trauer noch Klage, sondern nur Leben ohne Ende.

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