Teestunde mit Klostermaus Lisa Teil 69

05 Mai 2026

Klostermaus Lisa

Heilung

Eine junge Frau war schwer krank, doch es fand sich kein einziger Arzt, der ein Medikament kannte, das ihr Heilung oder auch nur Linderung verschaffen konnte. Wohin sie sich auch wandte, die Ärzte wussten nicht, wie sie die Krankheit besiegen sollten. Sie war am Rande der Verzweiflung, doch sie trug geduldig ihr Leiden und glaubte, dass noch nicht alles verloren ist. Sie liebte das Leben und unseren Herrn Jesus Christus.

Eines Tages hörte die Frau, über den Mönch Longin sprechen. Die Leute erzählten sich, dass er ein großer Diener Gottes ist, der weiseste Mönch der Gegend. Alle rieten ihr, sich an ihn zu wenden. Vielleicht kann ihr ja Longin sagen, wie man ihre Krankheit heilen soll.

Und so suchte die Frau eine Möglichkeit, ihn zu treffen.

Longin wohnte in Alexandria, doch die Frau lebte etwa 20 km von dieser Stadt entfernt. Also machte sie sich eines Tages auf die Suche nach ihm. Am Meeresufer angekommen, fand sie einen Mönch, der dort Holz sammelte. Die Frau ging auf ihn zu, um diesen Mönch nach dem Weg zum Kellion von Longin zu fragen. Sie fragte also: “Vater, sag mir bitte, wo wohnt Longin?” “Was willst du von diesem Betrüger? Geh nicht zu ihm. Er ist ein Betrüger. Was hast du mit ihm zu tun?”, fragte der Mönch.Darauf begann die Frau über ihre schwere Krankheit zu erzählen und dass die Medizin ihr nicht helfen konnte.

Eine junge Frau war schwer krank

Der Mönch begann zu beten und er macht das Kreuzzeichen über der erkrankten Stelle. Danach sagte er zu der Frau: “Auf, geh zurück, in Gottes Namen, denn Er wird Dich heilen. Aber Longin kann dir hier überhaupt nicht helfen.”

Die Frau glaubte den Worten des Mönches, ging zurück ihr Zuhause und war, als sie dort ankam, tatsächlich geheilt. Sie war Gott überaus dankbar. Sie liebte Jesus Christus von nun an noch viel mehr und im Herzen dankte sie dem Starzen, dem sie begegnet war.

Später erfuhr sie von den Leuten, dass es Longin selbst war, den sie am Ufer getroffen hatte. Doch er hatte nicht gewollt, dass sie erfährt, wer er tatsächlich war. Denn die Mönche lieben keine Ehre und wollen nicht gelobt werden, für etwas, das sie nicht getan haben. Denn die Frau wurde durch Gottes Hilfe geheilt, wenn auch durch die Gebete des Mönches. Longin wollte genau das, dass die Frau Gott dankte für ihre Genesung und nicht ihm.

Seht ihr, was der Glaube an Gott bewirken kann! Zum Beispiel von einer tödlichen Krankheit heilen! Lasst uns also an den allmächtigen Gott innig glauben, dann bewirkt Gott Wunder! Wir wollen uns auch die Demut des Mönches zum Vorbild nehmen, der ein großes Wunder wirkte und es dennoch verbarg, um die Menschen zu belehren, für alles im Leben Gott zu danken und Ihn allein zu verherrlichen.

Aufrufe: 29
Ratings: 0/5
Votes: 0
Mehr zum thema
Artikel zum Thema
Comment