Texte zum Pfingstfest

10. Juni 2022

Pfingstfest

Ikone der Herabkunft des Heiligen Geistes

Am Sonntag des Heiligen Pfingstfestes

Troparion, 8. Ton:

Gepriesen bist du, Christus, unser Gott; der Du die Fischer zu Allweisen gemacht und ihnen den Heiligen Geist herabgesandt, durch hast durch sie die Welt eingefangen: Menschenliebender, Ehre sei Dir.

Kondakion, 8. Ton:

Als der Höchste herniederfuhr, verwirrt‘ Er die Sprachen, zerteilt Er die Völker, * nun da Er Feuerzungen austeilt, ruft Er alle zur Einheit: ** Einmütig preisen wir deshalb den Allheiligen Geist.

Stichira zu “Gott, ich ruf zu Dir”

Pfingsten feiern wir und die Ankunft des Geistes und den Tag der Verheißung und der Hoffnung Erfüllung. Und wie groß das Geheimnis. Wie groß und heilig. Drum rufen zu dir wir: Bildner des Alls, Herr, Ehre sei dir.

Mit Zungen fremdartiger Völker hast deine Jünger du, Christus, erneut, damit sie durch die Herolde seien Gottes, des unsterblichen Wortes, das unsern Seelen darreicht das große Erbarmen.

Griechische Ikone der Herabkunft des Heiligen Geistes

Griechische Ikone der Herabkunft des Heiligen Geistes

Alles spendet der Heilige Geist. Weissagungen quillt er hervor, vollendet Priester, Unwissende lehret er Weisheit, macht Fischer zu Gottesgelehrten, schmiedet zusammen die ganze Lehre der Kirche. Gleichen Wesens und auf gleichem Thron mit dem Vater und Sohn, Tröster, Ehre sei dir.

Wir haben geschaut das wahrhafte Licht, wir haben empfangen den himmlischen Geist, wir haben den wahren Glauben gefunden, indem wir die ungetrennte Dreiheit verehren. Denn diese errette uns.

In den Propheten tatest du den Weg des Heiles uns kund. Und in den Aposteln leuchtete auf, unser Heiland, die Huld deines Geistes. Denn du, o Gott, bist der Erste, du auch nach diesem, und in die Äonen bist du unser Gott.

In deinen Höfen will ich Hymnen dir singen, dem Retter der Welt, und beugend das Knie, will ich verehren deine unbezwingliche Macht. Am Abend und in der Frühe und mittags und zu jeglicher Zeit will, Herr, ich dich preisen.

Dreieinigkeitsikone nach Rubljow

Dreieinigkeitsikone nach A. Rubljow

In deinen Höfen, o Herr, knien wir Gläubigen nieder mit Seele und Leib und singen Hymnen dir, dem anfanglosen Vater und dem gleichanfanglosen Sohn und dem gleichewigen und allheiligen Geist, der unsere Seelen erleuchtet und heiligt.

Die wesensgleiche Dreiheit laßt uns in Hymnen besingen, Vater und Sohn samt Heiligem Geist. Denn so taten alle Propheten und Apostel samt den Märtyrern kund.

Kommt, Völker, die dreipersönliche Gottheit laßt uns verehren, den Sohn in dem Vater, mit dem Heiligen Geist. Denn es zeugte zeitlos der Vater den gleichewigen, gleichthronenden Sohn. Und der Heilige Geist war in dem Vater, mit dem Sohne verherrlicht, eine einzige Macht, eine einzige Wesenheit, eine einzige Gottheit. Diese verehrend sprechen wir alle: Heilig bist du, o Gott, der durch den Sohn unter dem Beistand des Heiligen Geistes geschaffen das All. Heilig, Starker, bist du, durch den wir den Vater erkannt und der Heilige Geist erschien in der Welt. Heilig, Unsterblicher, Tröster-Geist, der aus dem Vater hervorgeht und ruhet im Sohn. Heilige Dreiheit Ehre sei dir.

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