Zweiter Fastensonntag 2026

08 März 2026

2. Fastensonntag

Tageslesungen

Lesung aus dem Brief des Hl. Apostels Paulus an die Hebräer 1, 10 - 2, 3:

Und: Du, Herr, hast vorzeiten der Erde Grund gelegt, die Himmel sind das Werk deiner Hände. Sie werden vergehen, du aber bleibst; sie alle veralten wie ein Gewand; du rollst sie zusammen wie einen Mantel und wie ein Gewand werden sie gewechselt. Du aber bleibst, der du bist, und deine Jahre enden nie.

Zu welchem Engel hat er jemals gesagt: Setze dich mir zur Rechten, und ich lege dir deine Feinde als Schemel unter die Füße? Sind sie nicht alle nur dienende Geister, ausgesandt, um denen zu helfen, die das Heil erben sollen?

Darum müssen wir umso aufmerksamer auf das achten, was wir gehört haben, damit wir nicht vom Weg abkommen. Denn wenn schon das durch Engel verkündete Wort rechtskräftig war und jede Übertretung und jeder Ungehorsam die gerechte Vergeltung fand, wie sollen dann wir entrinnen, wenn wir uns um ein so erhabenes Heil nicht kümmern, das zuerst durch den Herrn verkündet und uns von den Ohrenzeugen bestätigt wurde?

Aus dem hl. Evangelium nach Markus 2, 1-12:

Als er einige Tage später nach Kafarnaum zurückkam, wurde bekannt, dass er (wieder) zu Hause war. Und es versammelten sich so viele Menschen, dass nicht einmal mehr vor der Tür Platz war; und er verkündete ihnen das Wort.

Da brachte man einen Gelähmten zu ihm; er wurde von vier Männern getragen. Weil sie ihn aber wegen der vielen Leute nicht bis zu Jesus bringen konnten, deckten sie dort, wo Jesus war, das Dach ab, schlugen (die Decke) durch und ließen den Gelähmten auf seiner Tragbahre durch die Öffnung hinab.

Als Jesus ihren Glauben sah, sagte er zu dem Gelähmten: Mein Sohn, deine Sünden sind dir vergeben! Einige Schriftgelehrte aber, die dort saßen, dachten im Stillen: Wie kann dieser Mensch so reden? Er lästert Gott. Wer kann Sünden vergeben außer dem einen Gott?

Jesus erkannte sofort, was sie dachten, und sagte zu ihnen: Was für Gedanken habt ihr im Herzen? Ist es leichter, zu dem Gelähmten zu sagen: Deine Sünden sind dir vergeben!, oder zu sagen: Steh auf, nimm deine Tragbahre und geh umher? Ihr sollt aber erkennen, dass der Menschensohn die Vollmacht hat, hier auf der Erde Sünden zu vergeben. Und er sagte zu dem Gelähmten: Ich sage dir: Steh auf, nimm deine Tragbahre, und geh nach Hause!

Der Mann stand sofort auf, nahm seine Tragbahre und ging vor aller Augen weg. Da gerieten alle außer sich; sie priesen Gott und sagten: So etwas haben wir noch nie gesehen.

In der Kirche singen wir den Dienst unseres Vaters unter den Hll. Gregorios, Erzbischof von Thessaloniki.

Troparion, 8. Ton:

Leuchter du des Rechten Glaubens, * Fundament und Lehrer du der Kirche, * Zierde der Mönche und unbesiegter Vorkämpfer der Gottesweisen, * Ruhm Thessalonichs und Herold der Gnade, * wunder¬wirkender Gregorios, bitt’ allezeit, * dass wir errettet werden.

Nach der 3. Ode: Kondakion, 4. Ton:

Jetzt ist die Zeit des Wirkens gekommen, * das Gericht steht vor der Tür; * erheben wir uns denn und fasten, * lasst darbringen uns Tränen der Zerknirschung * und opferspendend lasst uns rufen: * Gesündigt haben wir noch mehr, als Sand am Meere ist; * doch vergib uns, o Schöpfer der Alls, * auf dass wir empfangen ** die Krone der Unsterblichkeit.

Nach der 6. Ode: Kondakion vom Gregorios, 8. Ton, nach: Der siegreichen:

Als heiliges und Göttliches Instrument der Weisheit, * als hell erstrahlende Drommete, * die mit der Gotteslehre im Gleichklang erklingt, * besingen wir dich, o Gottes¬künder Gregorios; * wohlan, der du als Geist nun vor dem Ersten Geiste stehst, * lenke auch unsern Geist zu Ihm, o Vater, * auf dass wir dir entgegenrufen: ** Sei gegrüßt, du Herold der Gnade.

Hl. Matrona von Moskau

Wir feiern ebenso an diesem Tag die Erhebung der Gebeine der Hl. Matrona von Moskau.

Troparion, 4. Ton:

In den Tulaer Landen aufgewachsen,* engelsgleiche Asketin der Stadt Moskau* selige Starzin Matrona,* ein Leben lang sich in leiblicher Blindheit befindend,* hast von Gott du geistliche Einsicht erhalten,* die Gabe der Hellsichtigkeit und das Gebet.* Außerdem schenkte Gott dir, Krankheiten zu heilen.* Hilf allen mit Glauben zu dir Eilenden, die seelisch und leiblich leiden** du, unsere Freude.

Kondakion, 7. Ton:

Zum Dienst an Christus* vom Mutterleib an auserwählt,* gerechte Matrona,* mittels Leiden und Kummer* zu festem Glauben und Frömmigkeit gelangt* hast du Gott gefallen.* Deiner gedenkend beten wir zu dir:* hilf auch uns in Gottes Liebe zu bleiben** Gott gesegnete Starzin.

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