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Heute feiern wir die Überführung der Reliquien von Nikolaus dem Wundertäter aus Lykien nach Bari. Wir bitten den großen Heiligen, unseren Schutzheiligen, für uns bei Gott zu beten. Wir verherrlichen ihn, ehren sein Andenken.
Als Jesus in Betanien im Haus Simons des Aussätzigen bei Tisch war, kam eine Frau mit einem Alabastergefäß voll echtem, kostbarem Nardenöl, zerbrach es und goss das Öl über sein Haar. Einige aber wurden unwillig und murrten.
Wo der Herr ist, ist Frieden, Licht, Vernunft, Freude. Wo der Teufel ist, herrscht Unordnung, Dunkelheit der Seele, Trübung des Verstandes, Verzweiflung, Bereitschaft, Böses zu tun.
Darum sollen wir, orthodoxe Christen, für eine gesunde, heilige Familie kämpfen, in der die Menschen sich lieben und die Kinder lernen, Gott durch ihre Nächsten zu dienen! Ich wünschte, wir könnten dies erreichen.
Seinem Wesen nach steht das Jesusgebet über allen äußeren Formen, praktisch aber, infolge unserer Unfähigkeit, im „reinen Geist” lange Zeit zu verharren, benutzen die Gläubigen als Hilfsmaßnahme eine Gebetskette.
Am Ende der feierlichen Vesper findet die Zeremonie der Grablegung statt: In feierlicher Prozession trägt man das Epitaphion (Grabtuch) und legt es mitten in der Kirche nieder; dort wird es von den Gläubigen verehrt.
Vierzig Tage lang sind das Kreuz Christi, Seine Auferstehung und die strahlende Freude von Pascha die Hauptthemen der Hymnen. Der schwierige, oft schmale Weg des Fastens führt letztendlich zum Gastmahl Christi in Sein Königreich.
„Wie nach dem Winter der Frühling kommt, so kommt auch immer nach dem Geistestode der Menschen neues Leben, und das Heilige bleibt immer heilig, wenn es auch die Menschen nicht achten.“ (Friedrich Hölderlin)